51) Er umfasst alle Dinge und ist über ihnen, und Er hat es Seiner Schöpfung unmöglich gemacht, Ihn zu umfassen.

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51) Er umfasst alle Dinge und ist über ihnen, und Er hat es Seiner Schöpfung unmöglich gemacht, Ihn zu umfassen.
 
52) Wir sagen: Allah hat Ibrahim zum innigen Freund genommen und redete mit Musa unmittelbar. Dies glauben, bestätigen wir und dessen unterwerfen wir uns.
 
 
53) Und wir glauben an die Engel, die Propheten, die auf die Gesandten herabgesandten Bücher; und wir bezeugen, dass sie sich auf der offenkundigen Wahrheit befanden.
 
 
54) Wir nennen unsere Glaubensgefährten gläubige Muslime, solange sie anerkennen, was der Prophet, Allahs Segen und Barmherzigkeit auf ihm, überbracht und alles, was er gesagt und erzählt hat, bestätigen.
 
 
55) Und wir reden nicht über Allah ohne Wissen, und wir streiten uns nicht in Bezug auf Allahs Religion.
 
 
56) Wir streiten uns nicht über den Quran und bezeugen, dass er die Worte des Herrn der Welten sind, mit denen der vertrauenswürdige Geist herabgesandt wurde; er lehrte sie den Gesandten der Gesandten Muhammad, Allahs Segen und Frieden auf ihm und allen, die ihm folgen, sie gleichen nicht den Worten der Geschöpfe. Wir sagen nicht, dass er erschaffen ist, und wir unterscheiden uns nicht von der Gemeinschaft der Muslime.
 
 
57) Wir bezeichnen niemanden, der in Richtung Ka´bah betet, als Kafir, solange er nicht eine Sünde für Halal erklärt.5
 

58) Wir sagen nicht: Den Gläubigen schadet eine erworbene Sünde nicht.
 
 
59) Wir hoffen, dass Er den Guthandelnden der Gläubigen vergibt und sie durch Seine Barmherzigkeit in الجنة (Paradies) eingehen lässt, und wir machen uns immer noch Sorgen um sie und bezeugen nicht, dass sie Paradiesbewohner sind. Wir bitten um Vergebung für die Schlechthandelnden von ihnen, und wir haben Angst um sie und geben für sie die Hoffung nicht auf.6
 
 
 
 
 
 
 
60) Das Sichersein und die Verzweiflung schweifen vom Weg des Islam ab. Der Weg der Wahrheit befindet sich dazwischen für diejenigen, die zur Qiblah beten
 
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5 Hiermit meint er, dass die Ahl-us-Sunnah-wal-Dschama’ah einen Muslim nicht aufgrund einer Sünde wie Unzucht, Trunk von Berauschendem, Handeln mit Zinsen, Ungehorsam gegenüber den Eltern etc. als Ungläubigen bezeichnen, solange er diese Taten nicht als Halal (erlaubt) ansieht. Sobald er sie als erlaubt ansieht, wird er definitiv zu einem Ungläubigen, weil er Allah und Seinen Propheten, Allahs Heil und Segen seien auf ihm, verleugnet und sich aus dem Islam ausgeschlossen hat. Wenn er jedoch diese Taten nicht als Halal ansieht, ist er kein Ungläubiger aus der Sicht der Ahl-us-Sunnah-wal-Dschama’ah, und er wird als Person mit schwachem Glauben angesehen. Er macht sich der angemessenen Strafe für einen Fasiq (Sünder) schuldig, so wie dies in der reinen Schari’a beschrieben wurde. Dies ist der Glaube der Ahl-us-Sunnah-wal-Dschama’ah, ungleich dem, was die Khawaridsch und die Mu’tazilah und jene, die ihrem Weg gefolgt sind, vorbringen. Was die Khawaridsch anbelangt, bezeichnen sie einen Muslim aufgrund der Sünden, die er begangen hat, als Ungläubigen. Und die Mu’tazilah platzieren solch eine Person auf dieser Welt zwischen Islam
 
 
 und Unglaube, jedoch im Jenseits glauben sie, wäre er ewig im Höllenfeuer - so wie es der Glaube der Khawaridsch ist. Die Aussagen dieser beiden Gruppen sind im Lichte des Buches, der Sunnah und der Übereinstimmung der frommen Vorfahren gänzlich falsch. Manche scheinen über sie aufgrund von Unwissenheit in Verwirrung zu sein, jedoch war dies aus der Sicht der Leute der Wahrheit niemals eine zweifelhafte Angelegenheit.
 
 
6 Der Autor meint, dass wir kein Zeugnis dafür ablegen, dass sie unter den Leuten des Paradieses sind, außer für jene, die der Prophet, Allahs Heil und Segen seien auf ihm, bestätigt hat, wie die zehn und andere, so wie er dies in seiner späteren Aussage erklärt. Man sollte wissen, dass die Ahl-us-Sunnah-wal-Dschama’ah glauben, dass die Gläubigen und die Muttaqin (Gottesfürchtigen) allgemein das Paradies und die Ungläubigen, die Polytheisten und die Heuchler allgemein das Höllenfeuer betreten werden. Dies wird durch einige Verse und mutawatir Ahadith vom Propheten, Allahs Heil und Segen seien auf ihm, bestätigt.
Beispielsweise: Wahrlich, die Muttaqin (Gottesfürchtigen) sind in Gärten in (einem Zustand) der Wonne;
[Tur/52:17]
 
Er sagt auch:
Allah hat den gläubigen Männern und den gläubigen Frauen verheißen, immerdar in Gärten zu verweilen, die von Bächen durchflossen werden, und (Er hat ihnen) herrliche Wohnstätten in den Gärten von Eden (verheißen). Allahs Wohlgefallen aber ist noch größer. Das ist der gewaltige Gewinn. [Tauba/9:72]
Über die Ungläubigen sagt Er:
Und für diejenigen, die ungläubig sind, ist das Feuer der Dschahannam. Der Tod wird nicht über sie verhängt, so daß sie sterben könnten, noch wird ihnen etwas von ihrer Strafe erleichtert. So vergelten Wir es jedem Undankbaren. [Fatir/35:36]
Und Er sagt:
Wahrlich, die Heuchler befinden sich auf dem untersten Grund des Höllenfeuers, und du findest für sie keinen Helfer; [Nisa’/4:145]
 
 

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