Atheisten sind Polytheisten!

Site Team

Von einem Atheisten wird angenommen, er sei jemand, der die Existenz des Schöpfers leugnet.  Dies ist eine gute Definition, vorausgesetzt, wir meinen damit, dass der Schöpfer, dessen Existenz geleugnet wird, der Einzige Gott der Religion ist, der Eine Wahre Schöpfer.  Ansonsten glauben Atheisten an Schöpfer, wenngleich sie sie nicht unter dieser Bezeichnung anerkennen.  Dies ist so, weil Atheisten in ihrer Anstrengung, Alternativen zu Gott zu finden, um die Existenz der vergänglichen Dinge zu erklären, die wir um uns herum sehen, einige imaginäre Einheiten erfunden und ihnen ein paar der wesentlichen Eigenschaften Gottes gegeben haben. 


Daher pflegten materialistische Atheisten an Materie wie an einen Gott zu glauben.  Aber dieser Materie-Gott von ihnen ist nicht die Materie, mit der wir in unseren täglichen Leben vertraut sind; es ist etwas, das ewig und unvergänglich ist, daher ist die Erklärung, die verwendet wird, um es als einen wissenschaftlichen Fakt zu tarnen, „Materie wird weder erschaffen noch zerstört".  Aber wenn man sie bittet, diese ewige und unvergängliche Materie zu zeigen, entdeckst du, dass sie nur einem Irrlicht hinterherjagen.  Die Materie, die wir erkennen und zeigen können, ist die Materie in der Form großer Himmelskörpern, in der Form von irdischen physikalischen Dingen und in Form der Bestandteile folgender Dinge: Moleküle, Atome, subatomischer Partikel, Photonen etc. von denen keines ewig ist.  Atheistische Materialisten pflegten an ewige Materie hinter all den materiellen Dingen, die kommen und gehen, zu glauben, doch das Aufkommen der "Big Bang" Theorie zerschmetterte alle Hoffnungen auf die Existenz derartiger Materie.  Wissenschaftler glauben jetzt, dass alles – Materie, Energie, sogar Raum und Zeit – einen Anfang hatten.  Tatsächlich sprechen sie über einen Augenblick der Erschaffung all dieser Dinge. 


Ein weiterer imaginärer Gott ist die Natur. Die Natur, die uns bekannt ist, ist die Gesamtheit aller natürlicher Dinge.  Aber wenn uns gesagt wird, dass die Natur dieses oder jenes tut, wie Atheisten es gerne tun, sind wir im Verlust.  Was ist diese Natur?  Wenn es diejenige ist, die wir kennen, wir kann sie die Ursache sein oder sich Selbst erschaffen?  Doch wenn es etwas anderes ist, sollen sie einen Beweis für seine Existenz haben. 


Das selbe gilt für Evolution.  Evolution ist wissenschaftlich gesehen „der graduelle Prozess, durch den die gegenwärtige Vielfalt des pflanzlichen und tierischen Lebens von den ersten und einfachsten Organismen entstanden ist…" (Concise Science Dictionary)  Doch die Evolution der Atheisten ist kein Prozess; es ist eher das Mittel, das den Prozess hervor bringt.  Nur in dieser unwissenschaftlichen und imaginären Weise kann Evolution die Stelle Gottes einnehmen; anderenfalls kann ein Gläubiger, der die Evolutionstheorie akzeptiert, sie ganz leicht mit seinem Glauben an Gott vereinen, indem er sagt, dass dieser Prozess selbst das Werk Gottes ist.


Es gibt andererseits Atheisten, die auf eine irreführende Weise sagen, dass sie an Gott glauben; aber bei näherem hinsehen stellt sich heraus, dass es der Gott der Atheisten ist.  Ich beziehe mich hier auf Menschen wie Einstein, von dem einige sagen, er sei ein Gläubiger gewesen, doch dessen Gott in Wirklichkeit nicht Gott der Schöpfer gewesen ist, an den wir alle glauben.  Einstein erklärte, dass er an „Spinozas Gott" glaubte, d.h. an einen Gott, der mit dem Universum identisch ist, und der daher nicht von außerhalb in sein Funktionieren eingreift.  "Der Mann, der gründlich von der universellen Funktion der Kausaltheorie überzeugt ist," sagt Einstein, "kann nicht einen Augenblick lang die Vorstellung von einem höheren Wesen unterhalten, das in den Lauf der Dinge eingreift." [Zitiert von Hans Kung, Does God Exist?  Vantage Books, 1981, S. 629]

 


Daher sind alle Atheisten in Wirklichkeit Polytheisten oder Muschriks.  Ein Muschrik ist nach dem Islam einer, der an einen Gott oder Götter neben Ihm glaubt, oder unter Ausschluss des Einen Wahren Gottes, oder er betet solche Götter an, auch wenn er den Einen, Wahren Gott anbetet.  Das ist vielleicht der Grund, warum der Qur´an nie über Atheisten spricht, sondern nur über Muschriks (oder Polytheisten).

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