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Aufruf zum Glauben an Allah: Teil IV

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Aufruf zum Glauben an Allah: Teil IV

Aufruf zum Glauben an Allah: Teil IV

 

Fortsetzung des 4.Teils der Forschungsarbeit: Aufruf zum Glauben an Allah

 

11. Zu den Vorteilen des Islam, der vollkommenen letzten Botschaft, gehört:

 

  • Er ist die einzige göttliche Offenbarung, die Allah – der Erhabene – aufzubewahren versprochen hat. Und so ist sie über 14 Jahrhunderte in derselben Offenbarungssprache (Arabisch) erhalten geblieben. Und sie wird auf Grund des Versprechens Allahs auch in Zukunft erhalten bleiben. Die Erhaltung der anderen Offenbarungen wurde dagegen ihren Anhängern überlassen, die sie aber vergessen oder völlig verändert und dadurch verloren haben. Demzufolge ist der Islam die einzige Religion, die Allah, der Erhabene, von Seinen Dienern akzeptiert. Diese Religion ist die Religion Allahs in ihrer göttlichen Reinheit und leuchtenden Ausstrahlung. Alle anderen Glauben und zeitgenössischen Überzeugungen sind rein menschliche Vorstellungen, auch wenn sie behaupten, einer göttlichen Offenbarung zu entstammen. Und die Religion kann nie ein menschliches Produkt sein, sondern muss göttlichen Geboten und keinen menschlichen Vorstellungen folgen.
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  • Der Islam, als letzte Offenbarung im Koran und in der prophetischen Sunna, stellt den Aufruf aller ca. 120.000 Propheten, von denen ca. 300 Gesandten waren, dar. Allah schickte Seine Propheten und Gesandten zu jedem Volk und jeder Nation. Der letzte von ihnen ist Muhammad - Allahs Segen und Friede auf ihm. Er kam mit einer Offenbarung für alle Menschen und für alle Zeiten bis zum Jüngsten Tag. Außer dem Koran, der von Allah in seiner Offenbarungssprache bewahrt wurde, sind alle vorherigen Originaloffenbarungen verschwunden und verloren.
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  • Daher stellt der Islam die einzige Religion dar, die Allah – der Gepriesene und Erhabene -  von Seinen Dienern akzeptiert, da diese Religion die Religion Allahs in ihrer göttlichen Reinheit und Ausstrahlung darstellt und weil alle anderen Behauptungen des modernen Glaubens rein menschliche Vorstellungen sind, auch wenn sie behaupten einer göttlichen Offenbarung zu entstammen. Und die Religion kann nie ein menschliches Produkt sein.
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  • Es ist die einzige Religion, die Allah von jeder mangelhaften Beschreibung oder Eigenschaft fernhält, und Allah völlig, ohne einen Partner, ohne einen Ähnlichen und ohne Gattin darstellt. Dies ist auch logisch, da Seine Erhabenheit etwas ist, das der Verstand akzeptiert, denn der Schöpfer muss sich von seinen Geschöpfen unterscheiden, die sich durch Paare auszeichnen.
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  • Der Islam ist auch die einzige Religion, die sich auf die Einheitlichkeit des Glaubens an Allah gründet. Er beruht auf der Einheit aller himmlischen Botschaften, auf der Brüderlichkeit aller Propheten und aller Menschen ohne Unterscheidung nach Rasse oder Klasse. Andere zeitgenössische Überzeugungen dagegen – die rein menschliche Werke sind – beruhen darauf, die Menschen nach Rassen, Klassen oder Religion zu beurteilen.
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  • Der Islam gründet sich auf der festen Überzeugung, dass Allah – der Gepriesene und Erhabene – der wahre Schöpfer des Menschen ist, der allen Engeln befohlen hat, sich vor ihm zu knien, und den Menschen den weiteren Geschöpfen bevorzugt hat. Der Islam beruht auch auf dem Glauben, dass das gesamte Universum von der Macht Allahs abhängig ist. Der Mensch ist auch ein Bestandteil dieses Universums, aber er ist einzigartig. Neben seinem materiellen Körper besitzt er auch geistige Fähigkeiten. Er besitzt Intelligenz, die Fähigkeit zu denken und seine Gedanken und Gefühle auszudrücken. Er ist ein auserwähltes Lebewesen, das aber auch gleichzeitig Aufgaben zu erfüllen hat. Der Islam beruht darauf, dass der Mensch mit einer gütigen Natur geboren wird. Das Böse ist nur ein Ausnahmezustand. Allah – der Erhabene – hat ihm mit dem Verstand die Fähigkeit gegeben, zwischen beiden zu unterscheiden. Im Menschen ist die größte Güte enthalten, die durch seinen Glauben an Gott und Seine Anbetung entfaltet wird. Er – der Erhabene – beherrscht und verwaltet dieses Universum und niemand steht über Ihm. Ist der Mensch allerdings nicht wahrlich gläubig, so wird er zu einem Disputen, Tyrannen, Zerstörer und verbreitet das Böse in der Welt. Er nutzt alle Wohltaten Allah um in Unglauben zu verfallen. Der Mensch wird aber mit dem natürlichen Instinkt des Glaubens geboren, sowie Güte, Liebe zur Gerechtigkeit, Schönheit und Moral. Der Islam achtet und fördert diese Werte bei jedem Individuum von Beginn an. Dazu gehört auch die Brüderlichkeit zwischen den Menschen, mit ihren Rechten und Pflichten. Das weltliche Leben kann nicht ohne das Gleichgewicht zwischen diesen Rechten und Pflichten gegenüber der Familie, der Gesellschaft, der Nation und der ganzen Menschheit bestehen. Dazu kommt auch die Liebe zur nützlichen Wissenschaft und demzufolge zur gemeinnützlichen Arbeit, genauso wie die aufrichtige Arbeit zum wahren Glauben gehört. Der Koran bestätigt diese natürlichen Instinkte und die darüber liegenden göttlichen Rechtsregeln, denen wir folgen sollen, um zu einem wissenschaftlichen und technischen Fortschritt zu gelangen. Denn diese sind die Mittel, um unsere Aufgabe auf dieser Welt zu erfüllen, nämlich die Erde bewohnbar zu machen.
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  • Der Islam ehrt den Menschen und verbietet das Blutvergießen. Von diesem Ausgangspunkt aus bestätigt sich die menschliche Freiheit, die Religion auszuwählen. Im Koran heißt es: „Es gibt keinen Zwang im Glauben. Der richtige Weg ist nun klar erkennbar geworden gegenüber dem unrichtigen. Wer nun an die Götzen nicht glaubt, an Allah aber glaubt, der hat gewiss den sichersten Halt ergriffen, bei dem es kein Zerreißen gibt. Und Allah ist Allhörend, Allwissend.“ (Al- Baqara 2: 256). Allah sagt auch: „Und sprich: "Es ist die Wahrheit von eurem Herrn." Darum lass den gläubig sein, der will, und den ungläubig sein, der will […].“ (Al-Kahf 18: 29). „Sprich: "O ihr Ungläubigen! Ich diene nicht dem, dem ihr dient, und ihr dient nicht Dem, Dem ich diene. Und ich werde nicht Diener dessen sein, dem ihr dient, und ihr dient nicht Dem, Dem ich diene. Ihr habt eure Religion, und ich habe meine Religion."“ (Al-Kaferun 109: 1-6).
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  • Der Islam ist eine Religion des Gleichgewichts in allen Dingen. Sie fordert zur guten Moral, zur Anerkennung des gemäßigten Geistes, das Kenntniserwerben hochzuschätzen, zum Respekt der Wissenschaftler; der Islam macht sie sogar zu den Erben der Propheten. Der Islam empfiehlt den Gläubigen, Weisheit zu erwerben. Sie fordert den Menschen zum Erfolg in diesem irdischen Leben und zum ständigen Bemühen um die Rettung im Jenseits auf. Dies bestätigt sich im ersten offenbarten Koranvers: „Lies im Namen deines Herrn, Der erschuf. Er erschuf den Menschen aus einem Blutklumpen. Lies; denn dein Herr ist Allgütig, Der mit dem Schreibrohr lehrt, lehrt den Menschen, was er nicht wusste.“ (Al-Aalaq 96:1-5). Allah – der Erhabene- schwört auch bei dem Schreibrohr, als Ehrung dieses Werkzeuges: „Nun - und beim Schreibrohr und bei dem, was sie niederschreiben!“ (Al-Qalam 68:1).
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  • Der Islam ist eine Religion, die den Menschen auffordert, seine Arbeiten ordentlich durchzuführen. Er soll die Erde bewohnbar machen und Gottes Gesetz und Gerechtigkeit auf ihr walten lassen. Diese Aufgabe ist der Anbetung Gottes gleichgestellt. Es sind sozusagen die zwei Seiten einer Münze, mit denen sich die Aufgaben des Menschen in seinem Leben erfüllen.
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  • Es ist eine Religion, die dazu auffordert, die Sicht in den weltlichen Angelegenheiten zu erweitern sowie an das Übersinnliche zu glauben. Und zu diesem Übersinnlichen gehört der Glaube an Allah, Seinen Engeln, Seine Bücher, Seine Gesandte, den Jüngsten Tag und das gute und schlechte Schicksal.
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  • Es ist eine Religion, die zur Befreiung des Menschen von der Knechtschaft seiner Selbst und der anderen Geschöpfe fordert. Sie eliminiert alle Vermittler zwischen den Geschöpfen und dem Schöpfer ohne Gaben zur Vergebung, oder Ehrfurcht vor einem anderen außer vor Allah, dem Erhabenen.
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  • Es ist eine Religion, die zur Mäßigung in allen weltlichen Dingen aufruft und die Besserung des Lebens fordert, ohne das Jenseits zu vergessen. Sie fordert auch dazu, die Isolation der Menschen zu vermeiden. Daher gibt es im Islam kein Mönchtum, keine Zauberei oder Wahrsagerei, sondern nur Wissenschaftler und Spezialisten in den verschiedensten religiösen Bereichen ohne religiöse Autorität.
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  • Der Islam stellt eine Religion dar, welche jedem Menschen die fünf Notwendigkeiten bewahrt: den Glauben, den Verstand, die Seele, das Geld und die Gleichheit und Gerechtigkeit aller Menschen. Der Islam schützt die Interessen, Würde und Rechte jedes Einzelnen.
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  • Er ist eine Religion, die die Vernachlässigung des Rechts in jeglichem Bereich ablehnt und die blinde Nachahmung bekämpft. Sie bekämpft auch die vererbten falschen Ansichten, und verbietet Handlungen die auf Vermutungen beruhen. Sie fordert, dass jedes Urteil auf der Grundlage von rational akzeptablen Beweisen gefällt wird. Sie ermutigt die Menschen auch zur Suche nach nützlichem Wissen. Sie verbietet alles, was die Erkenntnis der Wahrheit verhindert wie z.B. Hochmut und Eitelkeit.
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  • Der edle Islam fordert dazu auf, nützliche Kenntnisse zu erwerben, sich darum zu bemühen und daran zu halten. Diese gehören zu den wissenschaftlichen Methoden, welche die Muslime festgelegt haben.
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    Nach dieser kurzen Darstellung, rufen wir alle Menschen dazu auf, den Koran zu lesen. Für Nicht-Arabisch-Sprechende gibt es Koran-Übersetzungen und Auslegungen in allen Sprachen, obwohl all diese natürlich nicht in der Lage sind, Allahs Worte zu übertragen. Um diese Religion zu verstehen empfehlen wir auch die Lebensgeschichte des Propheten Muhammad - Allahs Segen und Frieden auf ihm - und seine Überlieferungen zu lesen. Heutzutage ist diese Religion, die am weitesten verbreitete weltweit, und zwar trotz des falschen Bildes in einigen Medien über den Islam. Es herrschte einst über eine lange Zeit, eine großartige islamische Zivilisation, welche das Diesseits mit dem Jenseits vereint hatte. Diese stellte die Blüte der Zivilisationen dar.

     

    Aufgrund der Unwissenheit ist die heutige Welt voll von Misshandlungen und Ungerechtigkeiten, Problemen und Kontroversen, Tragödien und Konflikten, Blutbädern und Verletzungen, Verwüstung und Zerstörung. Man versucht heute mit der rein materialen Ansicht zu leben und man strebt dem materiellen Gewinn nach. So kehrte man zurück zur Idee zum Überleben des Stärkeren. Daraus ergaben sich die Kriege, die große Anzahl von internationalen und nationalen Verschwörungen, sowie die Anhäufung von konventionellen und nicht-traditionellen Waffen wie Massenvernichtungswaffen (Atom-, Kern-, Neutronen-, chemische- und biologische Waffen). Menschen haben auch unter der Entwicklung von Abhörgeräten, Verlust von Rohstoffen, sowie Umweltverschmutzung und Krankheiten gelitten. Die Menschen leiden auch noch unter Naturkatastrophen, Massenhungernot, tödlichen Epidemien, Preisanstieg und hohen Kriminalitätsraten, steigender Anzahl der Sucht- und Selbstmordfälle, dem Zusammenbruch der Institution der Familie und der ungerechten Behandlung der Frau, dem Ehebruch, dem Betrug, der Homosexualität und den großen Zahlen von Töchtern und Söhnen aus unehelichen Beziehungen.

    Die Bevölkerung leidet heutzutage noch unter schlechter Verteilung des Besitzes, so dass nur 20 Länder über 18% aller Einwohner und zugleich über 87% der Ressourcen der Erde verfügen, wobei der restliche Anteil von 82% der Einwohner weniger als 13% der Ressourcen besitzt und unter der Armutsgrenze ungerecht lebt.

     

    Die heutige Welt ist von vielen humanitären Katastrophen bedroht, z.B.: militärische, umweltliche, gesundheitliche, wirtschaftliche, religiöse, moralische und gesellschaftliche. Der Aufruf zum Glauben an Allah beinhaltet, dass man sich Allah zuwendet und an Seinen letzten Gesandten Muhammad, Allahs Friede und Segen seien auf ihm, an das unvermeidliche Jenseits mit der Auferstehung, Befragung und Bestrafung, mit der Unsterblichkeit in der Hölle oder im Paradies glaubt. Dazu sollte man den Menschen im richtigen Rahmen seines irdischen Lebens betrachten, nämlich als Diener Allahs; er wurde von Allah – dem Gepriesenen und Erhabenen – erschaffen, um Allah zu dienen und den Glauben und die Gerechtigkeit Allahs zu verbreiten. Dieses Ziel erreicht man nur durch den Islam und den original erhaltenen Koran sowie die Sunna des Propheten Muhammad – Allahs Segen und Friede auf ihm. Schließlich bleibt uns nur zu empfehlen, den Koran zu lesen, zu verstehen sowie den rechtgeleiteten Pfad des Propheten Muhammad - Allahs Segen und Friede auf ihm- zu befolgen.

     

    Zu allerletzt bleibt uns nur zu beten: Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten.