Cat Stevens, ehemaliger Popstar, UK (teil 1 von 2)

Site Team

Alles, was ich zu sagen habe, wie ihr bereits wisst, ist zu bestätigen, dass die Botschaft des Propheten wie Gott sie ihm übermittelt hat – die Religion der Wahrheit ist.  Als menschliche Wesen wurde uns Bewusstsein und eine Verpflichtung, die uns an die Spitze der Schöpfung gestellt hat...  Es ist wichtig, sich dieser Verpflichtung bewusst zu sein, damit wir uns von allen Illusionen befreien und unsere Leben zu einer Vorbereitung auf das nächste Leben machen.  Jeder, der diese Gelegenheit verpasst, wird höchstwahrscheinlich keine andere mehr bekommen und wieder und wieder zurückgebracht werden, denn im Heiligen Qur´an wird gesagt, dass wenn ein Mann zu seiner Abrechnung gebracht wird, er sagen wird:. "O Herr, lass uns zurückkehren und gib uns eine andere Chance.  Der Herr wird sagen: ´Wenn Ich euch zurückschicken würde, würdet ihr dasselbe tun.´”


Meine frühe religiöse Erziehung

Ich wurde in der modernen Welt mit allem Luxus und Highlife des Show-Business aufgezogen.  Ich wurde in einer christlichen Familie geboren, aber wir wissen ja, dass jedes Kind mit der natürlichen Veranlagung geboren wird – es sind nur seine Eltern, die ihn zu dieser oder jener Religion wenden.  Mir wurde diese Religion (das Christentum) gegeben und ich dachte auf diese Weise.  Mir wurde beigebracht, dass Gott existiert, aber es gab keinen direkten Kontakt zu Gott, also mussten wir Kontakt über Jesus herstellen – er war tatsächlich die Tür zu Gott.  Dies hatte ich mehr oder weniger akzeptiert, aber so richtig geschluckt hatte ich es nicht.


Ich betrachtete manche der Jesusstatuen, es waren  nur Steine, ohne jegliches Leben.  Und wenn sie sagten, dass Gott hier sei, überlegte ich nur noch mehr, aber ich konnte nicht argumentieren.  Ich glaubte mehr oder weniger daran, denn ich musste den Glauben meiner Eltern respektiren.


Pop Star

Allmählich entfernte ich mich von dieser religiösen Erziehung.  Ich begann, Musik zu machen.  Ich wollte ein großer Star werden.  All diese Dinge, die ich in den Filmen und Medien sah, ergriffen von mir Besitz und vielleicht dachte ich, dies sei mein Gott, das Ziel Geld zu machen.  Ich hatte einen Onkel, der ein wunderschönes Auto besaß.  "Nun", sagte ich, "er hat es geschafft.  Er hat viel Geld."  Die Menschen um mich herum beeinflussten mich, zu denken, dass es dies war; dieses Wort war ihr Gott."


Ich entschied dann, das dies das Leben für mich war; das große Geld zu machen, ein ´tolles Leben´ zu führen.  Jetzt waren die Popstars meine Vorbilder.  Ich began, Lieder zu machen, aber tief in mir hatte ich ein Gefühl für Menschlichkeit, ein Gefühl, dass wenn ich reich werden würde, dass würde ich den Bedürftigen helfen.  (Im Qur´an wird gesagt, wir machen ein Versprechen, aber wenn wir etwas Erreichen, wollen wir es halten und werden gierig.)

 


Was also passierte, war, dass ich sehr berühmt wurde.  Ich war noch ein Teenager, mein Name und Foto wurden in allen Medien gezeigt.  Sie machten mich größer als das Leben und so wollte ich mehr als das Leben, und das einzige Mittel hierzu war, sich zu vergiften (mit Schnaps und Drogen).


Im Krankenhaus

Nach einem Jahr des finanziellen Erfolgs und ´hohen´Lebens, wurde ich sehr krank, zog mir TB zu und wurde ins Krankenhaus eingeliefert.  Es war der Punkt, wo ich begann nachzudenken: Was ging mit mir vor?  War ich nur Körper und mein Ziel bestand darin, meinen Körper zu befriedigen?  Mir wurde klar, dass dieses Unglück eine Gnade meines Gottes für mich war, eine Chance, meine Augen zu öffnen – "Warum bin ich hier?  Warum bin ich im Bett?" – und begann nach den Antworten zu suchen.  Zu jener Zeit bestand großes Interesse an der östlichen Mystik.  Ich fing an, zu lesen und das erste, dessen ich mir bewusst wurde, war der Tod und dass die Seele weiterbesteht; sie hat kein Ende.  Ich fühlte, dass ich mich auf dem Weg zum Paradies und einer großen Erfüllung begab.  Ich begann, zu meditieren und wurde sogar Vegetarier.  Ich glaubte jetzt an die "Peace und Flower Power" – Bewegung, und das war ja der allgemeine Trend.  Aber was ich insbesondere glaubte, war, dass ich nicht nur aus einem Körper bestand.  Dieses Bewusstsein kam im Krankenhaus zu mir.


Eines Tages ging ich spazieren und wurde vom Regen erwischt, ich fing an zu rennen, um mich unterzustellen und dann wurde mir klar; "Warte eine Minute, mein Körper wird nass, mein Körper sagt mir, ich werde nass."  Da musste ich an ein Sprichwort denken, dass der Körper wie ein Esel sei und trainiert werden müsse, wohin er zu gehen habe.  Andersherum wird der Esel dich leiten, wohin er gehen will.


Da wurde mir klar, dass ich einen Willen besaß, ein Geschenk Gottes: dem Willen Gottes zu folgen.  Ich war von der neuen Terminologie, die ich in der östlichen Religion lernte, fasziniert.  Vom Christentum hatte ich schon genug.  Ich begann, wieder Musik zu machen, und dieses Mal fing ich an, meine eigenen Gedanken zu überlegen.  Ich erinnere mich an die Lyrik eines meiner Lieder.  Es geht so: “I wish I knew, I wish I knew what makes the Heaven, what makes the Hell.  Do I get to know You in my bed or some dusty cell while others reach the big hotel?” (Ich möchte wissen, ich möchte wissen, was den Himmel machte, was die Hölle machte.  Werde ich Dich in meinem Bett erkennen oder in irgendeiner staubigen Kammer, während andere das große Hotel erreichen?) - und ich wusste, ich war auf dem Weg.


Ich schrieb noch ein anderes Lied: “The Way to Find God Out.” (Der Weg, Gott zu finden.)  Ich wurde in der Musikwelt sogar noch berühmter.  Ich hatte wirkliche eine schwierige Zeit, denn ich wurde reich und berühmt, auf zur gleichen Zeit befand ich mich auf der ernsthaften Suche nach der Wahrheit.  Dann erreichte ich ein Stadium, wo ich entschied, dass Buddhismus das Richtige sein muss, aber ich war noch nicht bereit, diese Welt zu verlassen.  Ich hing zu sehr an dieser Welt und war nicht darauf vorbereitet, ein Mönch zu werden und mich von dieser Gesellschaft zurückzuziehen.


Ich probierte Zen und Ching, Tarotkarten und Astrologie.  Ich versuchte, in der Bibel nachzuschlagen und konnte nichts finden.  Zu dieser Zeit wusste ich nichts über den Islam, und dann passierte etwas, das ich für ein Wunder halte.  Mein Bruder hatte die Moschee in Jerusalem besucht und war tief beeindruckt dass sie einerseits vor Leben bebte, (im Gegensatz zu den Kirchen und Synagogen, die leer waren), auf der anderen Seite eine Atmosphäre des Friedens und der Ruhe ausstrahlte.

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