Die Authentizität des Korans

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Die Authentizität des Korans

 

Zuallererst: um an die Essenz des Subjektes zu gelangen, gibt es einen sehr wichtigen Punkt, welcher erst in Erwägung gezogen werden muss: die Authentizität des Korantextes.

 

Es ist bekannt, dass während der Zeit der Offenbarung der Text des Korans beim Propheten (Allahs Segen und Friede auf ihm) und seinen Gefährten auswendig aufgesagt worden ist und bei ausgesuchten Schreibern unter seinen Gefährten niedergeschrieben wurde. Dieser Prozess, in dem viele inoffizielle Kopien gemacht wurden, dauerte ungefähr 23 Jahre. Eine offizielle Kopie wurde unter Instruktionen des Kalifen Abu Bakr ein Jahr nach dem Tode des Propheten (Allahs Segen und Friede auf ihm) gemacht.

 

Hier muss ich sie auf einen höchst wichtigen Punkt aufmerksam machen. Der Korantext nutzte in der Vorbereitung den Vorteil, dass die Authentizität doppelt geprüft wurde. Der Text wurde auswendig aufgesagt und auch durch die niedergeschriebenen Kopien geprüft. Der auswendig gelernte Text war, zu einer Zeit als nicht jeder lesen und schreiben, jedoch jeder auswendig lernen konnte, von höchster Wichtigkeit.

 

Vielmehr war die Notwendigkeit des schriftlichen Niederlegens des Korans im Koran selbst angedeutet. Die ersten fünf Verse vom Kapitel Al-Alaq, welche auch die ersten Verse der Offenbarung zum Propheten (Allahs Segen und Friede auf ihm) waren, zeigen sehr deutlich:

 „[1]Lies im Namen deines Herrn, Der erschuf.

[2]Er erschuf den Menschen aus einem Anhängsel.

[3]Lies; denn dein Herr ist Allgütig,

[4]Der mit dem Schreibrohr lehrt,

[5]lehrt den Menschen, was er nicht wußte.“ (Koran 96:1-5)

 

Dies sind deutliche Worte durch „Preisung der Feder als Bedeutung menschlichen Wissens“, um Professor Hamidullahs Worte zu wählen.

 

Dann kam das Kalifat von Uthman, welches vom zwölften bis zum vierundzwanzigsten Jahr nach dem Tode Mohammeds (Allahs Segen und Friede auf ihm dauerte).

 

In den ersten zwei Jahren unter der Herrschaft des Kalifen Uthmans, wurden vom offiziell geprüften Text sieben offizielle Kopien niedergeschrieben und in den großen Flächen der Welt, die unter islamischer Herrschaft waren, verteilt.

 

Alle inoffiziellen Kopien wurden zu jener Zeit zerstört und nur von den sieben offiziellen Kopien alle kommenden Kopien niedergeschrieben.

 

In meinem Buch Bibel, Koran und Wissenschaft habe ich einige Passagen vom Koran zitiert, welche von der Periode vor der Hijrah (Emigration des Propheten (Allahs Segen und Friede auf ihm) von Mekka nach Madinah im Jahre 622) stammen und sich auf die Schriften des Korans beziehen, bevor Mohammed (Allahs Segen und Friede auf ihm) Mekka verließ.

 

Zu jener Zeit gab es viele Zeugen, der schriftlichen Niederlegung der koranischen Offenbarung. Professor Jacques Berque erzählte mir von der seiner Meinung nach großen Wichtigkeit des Vergleichs der Jüdisch-Christlichen Offenbarungen und ihren Zeiträumen der schriftlichen Niederlegung der Fakten und Ereignisse von denen erzählt wird. Vergessen wir nicht, dass wir bis heute eine große Anzahl von Manuskripten der ersten Versionen des Korans besitzen, welche sehr nahe zur Zeit der Offenbarung niedergeschrieben wurden.

 

Ein anderer Faktor von äußerster Wichtigkeit ist, dass wenn wir die Aussagen im Koran studieren, wir lediglich die wissenschaftlichen Wahrheiten erkennen, von denen die Menschen der damaligen Zeit nur die anscheinende Bedeutung verstanden. In manchen Fällen, waren diese Aussagen völlig unverständlich. Es ist unglaublich sich vorzustellen, dass wenn irgendwelche Änderungen im Text vorhanden wären, diese „obskuren Aussagen“ die zerstreut im Koran vorkommen, alle fähig waren, menschlicher Manipulation zu entkommen. Die kleinste Änderung des Textes hätte automatisch den außergewöhnlichen Zusammenhang, der charakteristisch für sie ist, zerstört. Veränderungen im Text hätten uns vom Errichten einer totalen Bestätigung unseres heutigen Wissens abgehalten. Die Präsenz dieser Passagen zerstreut durch den ganzen Koran sieht (für den parteilosen Beobachter) wie ein klarer Beweis der Authentizität dieses Buches aus.

 

Der Koran ist eine Offenbarung, die der Menschheit innerhalb von dreiundzwanzig Jahren offenbart wurde. Sie dauerte zwei Perioden von fast gleicher Länge, die erste Hälfte vor Hijrah und die zweite nach der Hijrah. Daraus betrachtet ist es natürlich, dass Reflektionen die einen wissenschaftlichen Aspekt haben zerstreut aufzufinden sind. In einer Studie, die wir jetzt angestellt haben, müssen wir die Verse je nach Inhalt regruppieren.

 

Wie können sie klassifiziert werden? Ich konnte keine Indikation im Koran finden, die irgendeine Klassifizierung vorschlägt, also entschied ich mich für meine eigene Klassifikation.

 

Es erschien mir, dass sich das erste Kapitel um die Schöpfung handeln sollte. Hier ist es möglich, die Verse mit den heutigen Theorien zur Formation des Universums zu vergleichen. Danach habe ich die Verse unter die folgenden Überschriften verteilt: Astronomie, Die Erde, Tier- und Pflanzenwelt, Menschen und menschliche Fortpflanzung. Weiter dachte ich, wäre es nützlich vom wissenschaftlichen Standpunkt aus, einen Vergleich zwischen koranischen und biblischen Erzählungen vom gleichen Inhalt zu machen. Welches ich in den Fällen der Schöpfung, der Sintflut und dem Exodus gemacht habe. Die Gründe, weshalb ich diese Titel wählte waren, dass unser heutiges Wissen benutzt werden kann, um die Texte zu interpretieren.

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