Ein Prophet wie Moses

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Ein Prophet wie Moses

 

Gott spricht in Deuteronomium 18:18 zu Moses: „Einen Propheten wie dich will ich ihnen mitten unter ihren Brüdern erstehen lassen. Ich will ihm meine Worte in den Mund legen und er wird ihnen alles sagen, was ich ihm auftrage.“ Diese Bibelstelle ist in vielerlei Hinsicht interessant:

 

  1. Die Brüder der Israeliten (die Nachfahren Abrahams über Isaak) sind die Ismaeliten (die Nachfahren Abrahams über Ismael); Jesus ist hier ausgeschlossen, da er ein Israelit war. Es hätte sonst „einen Propheten von euch“ heißen müssen.
  2. Muhammad ist in vielerlei Hinsicht wie Moses. Wenn dies nicht anerkannt wird, dann muss das biblische Versprechen noch erfüllt werden. Die untenstehende Tabelle(1) spricht für sich selbst.

 

Im Folgenden werden einige wichtige Eigenschaften von Moses, Jesus und Mohammad nebeneinander gestellt, die die Identität des Propheten klären, der nach Moses kommen sollte:

 

Eigenschaft

Moses

Muhammad

Jesus

Geburt

gewöhnlich

gewöhnlich

ungewöhnlich

Familienleben

verheiratet und Kinder

verheiratet und Kinder

ledig und kinderlos

Tod

gewöhnlich

gewöhnlich

emporgehoben

Laufbahn

Prophet und Staatsmann

Prophet und Staatsmann

Prophet

gezwungene Auswanderung im Erwachsenenalter

nach Madian

nach Medina

keine

Zusammenstöße mit Feinden

Verfolgung

Verfolgung und Schlachten gegen Feinde

keine vergleichbaren Zusammenstöße

Ergebnis der Zusammenstöße

moralische und körperliche Siege

moralische und körperliche Siege

moralische Siege

Niederschrift der Offenbarung

während seines Lebens (Thora)

während seines Lebens (Qur'an)

hat keiner Niederschrift zugestimmt

Akzeptanz der Führungsrolle

zuerst abgelehnt und später von seinem Volk anerkannt

zuerst abgelehnt und später von seinem Volk und weltweit anerkannt

Die Juden, sein eigenes Volk, haben ihn abgelehnt und tun dies bis heute

Wesen seiner Lehre

spirituell und rechtlich

spirituell und rechtlich

vor allem spirituell

 

 „Ich will ihm meine Worte in den Mund legen.” Genauso geschah es dann auch. Der Qur'an wurde Stück für Stück über den Engel Gabriel offenbart, und die Worte wurden dem Propheten in den Mund gelegt. Der Prophet gab die Offenbarung dann an die Gefährten weiter, und die Schreiber unter ihnen hielten die Offenbarung schriftlich fest. Nachdem sie sie aufgeschrieben hatten, wurde die Offenbarung dem Propheten zur Überprüfung vorgelesen.

 

„Einen Mann aber, der nicht auf meine Worte hört, die der Prophet in meinem Namen verkünden wird, ziehe ich selbst zur Rechenschaft.“ (Deuteronomium 18:19) Im Qur'an beginnen 113 der 114 Kapitel mit dem Satz „Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen“ und die Muslime beginnen Handlungen in ihrem Alltag im Allgemeinen mit den Worten „Im Namen Allahs.“

 

Gottes Name ist Allah und dieser Name ist unabhängig von Geschlecht (sowie Gott / Göttin) und Numerus (Gott / Götter). Die Christen beginnen dahingegen mit den Worten „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

 

Im oben genannten Vers steht, dass der, der nicht auf die Worte hört, zur Rechenschaft gezogen wird. Dies stimmt mit den folgenden Qur'anversen überein: „Wahrlich, die Religion bei Allah ist der Islam. (...) Doch wer Allahs Zeichen verleugnet – siehe Allah ist schnell im Abrechnen.“ (3:19) „Und wer eine andere Religion als den Islam begehrt: nimmer soll sie von ihm angenommen werden, und im Jenseits wird er unter den Verlierern sein.“ (3:85)

 

 


(1)   aus Al-Ittihad, Januar-März 1982, Seite 41.

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