Hatte Gott einen Sohn?

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Hatte Gott einen Sohn?

 

Wenn Gott nicht zum Menschen wurde, hatte Er dann vielleicht einen Sohn? Wenn Er in der Lage ist, alles zu tun, so sollte Er auch in der Lage sein, einen Sohn zu haben. Diese Behauptung reduziert jedoch Gott auf das Niveau Seiner Schöpfung herab. Menschen vermehren sich, indem sie Miniversionen ihrer selbst gebären und so weiter. Hunde haben Welpen, Katzen Kätzchen, Kühe Kälber und Menschen Kinder. Was hat also Gott - Einen Babygott? Götter müssen Götter gebären. Doch wenn Gott einen Sohn bekommt, muss demzufolge ja noch ein zweiter Gott neben Ihm existieren. Es steht Gott nicht zu einen Sohn zu haben, denn solch ein Akt würde Ihn mit Seiner Schöpfung gleichstellen. Alles außer Gott kommt durch den Befehl Gottes in die Existenz, doch Gott wird nicht Teil Seiner Schöpfung oder ein Teil Gottes wird zur Schöpfung. Gott wird weder zu Seiner Schöpfung noch gebiert Er Geschöpfe. Gott ist Gott, der Schöpfer und der Mensch und der Inhalt des Universums sind Seine Schöpfung. Auch wenn die Menschen die Schöpfung aus dem Nichts nicht begreifen können, ist es genau das, was Gott getan hat und immer noch tut. Seine Art und Weise des Erschaffens ist völlig anders als diejenige der Menschen. Dies war die Grundlage der Botschaft aller wahren Gesandten und Propheten Gottes, die zu den Menschen entsandt wurden – Moses, Jesus und Muhammad – wie auch derjenigen, die überall auf der Welt entsandt wurden und deren Namen der Menschheit unbekannt sind – Möge Allah sie alle in Ehren halten und bewahren. Heute kann die genaue Botschaft nur im Quran gefunden werden, dem letzten Buch, welches Gott der Menschheit offenbart hat. Die Botschaft bleibt nur im Quran klar und deutlich erhalten, weil er seit seiner Offenbarungszeit vor tausend vierhundert Jahren bis heute unverändert geblieben ist. Gott sagt im Quran über jene, die Ihn mit Seiner Schöpfung vergleichen oder die Schöpfung mit Ihm:

„Nichts ist Ihm gleich.“(Qur´an 42:11)

Er sagt auch über jene, die Ihm einen Sohn zugeschrieben haben:

„Es steht dem Allbarmherzigen nicht zu, Sich ein Kind zu nehmen.“(Qur´an 19:92)

Er sagt weiterhin über jene, die daran glauben, dass Er die Welt aus Seinem Selbst erschaffen hat:

„Wenn er will, dass etwas geschieht, so sagt er lediglich Sei und es ist.“(Qur´an 36:82)

 

Über die Polytheisten sagt er:

„Es gibt keinen anderen Gott außer Ihm, denn wenn es so wäre, dann würde jeder das wegnehmen, was er erschaffen hat und versuchen, den anderen zu überwältigen.“(Qur´an)

Er fragt die Atheisten:

„Hat niemand sie erschaffen oder haben sie sich etwa selbst erschaffen?“(Qur´an 52:35)

Und in Bezug auf Jesus und seine Mutter, Maria, bestätigte Er deren Menschlichkeit indem Er einfach sagte:

„Sie haben beide gegessen.“(Qur´an 5:75)

Der Gedanke, dass Gott nicht zum Menschen wurde, ist für jeden Menschen sehr wichtig zu verstehen, weil darin der Unterschied zwischen dem Islam und allen anderen Religionen liegt. Alle anderen Religionen haben das Gottesverständnis mehr oder weniger stark verzerrt. Das wichtigste Prinzip, welches verstanden werden muss, ist, dass Gott nicht zum Menschen wird. Gott ist Einzigartig; Er allein verdient es, von Seiner Schöpfung verehrt zu werden. Daran zu glauben, ein Mensch sei Gott oder dass ein Mensch Gott wurde und diesen Menschen zu verehren, ist die größte Sünde und das schlimmste, was Menschen auf dieser Erde tun können. Dieses Verständnis ist am wichtigsten, weil es die Grundlage für die Erlösung ist. Natürlich muss der richtige Glaube auch in die Praxis umgesetzt werden und nicht nur im Bereich des Wissens verharren, damit er zu einem wirklichen Glauben wird. Eine Person muss ein rechtschaffenes Leben führen, welches auf dem richtigen Glauben basiert, um Erlösung zu erlangen. Wie dem auch sei, der Ausgangspunkt ist zu wissen, wer Gott ist und dass Gott niemals ein Mensch wurde und dies auch niemals werden wird.

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