Mein Diener, Gesandter und Auserwählter

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Mein Diener, Gesandter und Auserwählter

 

Eine weitere Prophezeiung, die sich auf den Propheten Muhammad, Allahs Segen und Frieden seien mit ihm, bezieht, findet sich in Jesaja 42:

 

1. „Seht, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er bringt den Völkern das Recht.“ An anderer Stelle wird er auch „Bote/Gesandter“ genannt. Ohne Zweifel waren alle Propheten Diener, Gesandte und von Allah Auserwählte. Doch kein Prophet wird so ausdrücklich mit diesen Ehrentiteln bezeichnet wie der Prophet Muhammad, Allahs Segen und Frieden seien mit ihm. Auf Arabisch lauten sie: „Abduhuu ua rasuuluhuu al mustafaa“ - Sein Diener und Gesandter, der Auserwählte. Das Glaubensbekenntnis einer Person, die den Islam annimmt, lautet wie folgt: „Ich bezeuge, dass niemand angebetet werden darf außer Allah, und ich bezeuge, dass Muhammad sein Diener und Gesandter ist.“ Eben dieser Satz wird fünfmal täglich von den Minaretten der Moscheen aus wiederholt, um die Menschen zum Gebet zu rufen, weitere fünf Mal unmittelbar vor dem Beginn der Gebete, sogar während der Gebete spricht jeder Muslim diesen Satz. Mit anderen Worten, jeder Muslim auf der Welt spricht diesen Satz Dutzende Male pro Tag aus.

 

Der verbreitetste Titel des Propheten Muhammad ist „rasuulullah“, der Gesandte Allahs.

 

2. „Er schreit nicht und lärmt nicht und lässt seine Stimme nicht auf der Straße erschallen.“ Dies beschreibt die vorbildliche Verhaltensweise und den Anstand des Propheten.

 

3. „Ja, er bringt wirklich das Recht.“ Er wies die Juden zurecht, weil sie Gott zu einem Gott nur für die Juden gemacht hatten, wie sie es heute auch noch tun. Und er wies die Christen zurecht, weil sie Gott zu drei gemacht und weil sie Jesus zum Sohn Gottes erhoben hatten.

 

4. „Er wird nicht müde und bricht nicht zusammen, bis er auf der Erde das Recht begründet hat. Auf sein Gesetz warten die Inseln.“ Man ziehe den Vergleich zu Jesus, Allahs Wohlgefallen auf ihm, der nicht über seine Feinde siegte und von seinen eigenen Leuten, den Juden, abgewiesen wurde.

 

5. „Ich, der Herr, habe dich gerufen in Gerechtigkeit und halte dich bei der Hand und behüte dich und mache dich zum Bund für das Volk, zum Licht der Heiden.” „und behüte dich“ bedeutet, kein anderer Prophet wird nach ihm kommen. In kurzer Zeit wurden viele Heiden und Juden in Medina zum Islam geleitet. Die Aussagen des Propheten (Hadithe) sind bis heute als separate Quelle neben dem Qur'an erhalten.

 

6. „blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und alle, die im Dunkel sitzen, aus ihrer Haft zu befreien.“ Ein Teil des Verses („blinde Augen“, „im Dunkel sitzen“) deutet auf das heidnische Leben in Sklaverei zu Götzen und Menschen hin. Der zweite Teil („aus ihrer Haft zu befreien“) deutet darauf hin, dass die Sklaverei zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte durch den Propheten des Islam abgeschafft wurde.

 

7. „Ich bin der Herr, das ist mein Name; und ich will meine Ehre keinem anderen geben, noch meinen Ruhm den Götzen!“ Der Prophet des Islam, Allahs Segen und Frieden seien mit ihm, zerstörte 360 Götzenbilder, die sich in der Ka'ba befanden, als er Mekka eroberte und dabei floss kein Tropfen Blut. Der Prophet Muhammad, Allahs Segen und Frieden seien mit ihm, ist auch deswegen ein besonderer Prophet, weil er das „Siegel der Propheten“ ist und seine Lehre bis heute unverändert erhalten ist. Dies trifft für das Judentum und das Christentum nicht zu!

 

8. „Singt dem Herrn ein neues Lied, verkündet seinen Ruhm bis ans Ende der Erde!” Ein neues Lied, da es weder hebräisch noch aramäisch ist, sondern arabisch. Die Lobpreisung Gottes wird fünfmal täglich von den Minaretten tausender Moscheen auf der ganzen Welt gerufen, also bis ans Ende der Welt.

 

9. „Die Wüste und ihre Städte sollen sich freuen, die Dörfer, die Kedar bewohnt. Es sollen singen, die in Felsen wohnen, und rufen von den Höhen der Berge!“ Jedes Jahr rufen oder singen die Pilger vom Berg Arafat, der in der Nähe von Mekka ist, folgenden Satz: „Hier bin ich zu deinen Diensten oh Allah. Hier bin ich. Du hast keinen Partner. Hier bin ich. Alles Lob gebührt Dir und alle Gnaden sind von Dir und alle Herrschaft ist Dein. Du hast keinen Partner.“ Jesaja kann sich unmöglich auf einen israelitischen Propheten beziehen, da Kedar der zweite Sohn von Ismael war. (Vgl. Genesis 25:13)

 

10. „Sie sollen die Herrlichkeit des Herrn verkünden, seinen Ruhm auf den Inseln verbreiten.” In der Tat hat sich der Islam selbst auf Inseln wie Indonesien und in der Karibik verbreitet.

 

11. „Und sich an seinen Feinden als überlegener Sieger erweisen.” In einem Zeitraum von nur 23 Jahren wurde mit dem Erscheinen des Propheten Muhammad, Allahs Segen und Frieden seien mit ihm, der Islam auf der Erde etabliert.

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