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Schirk durch Vergötterung

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Schirk durch Vergötterung

Schirk durch Vergötterung
Diese Form des Schirk in al-Asma was-Sifat bezieht sich auf jene Fälle, in denen erschaffenen Wesen oder Dingen die Namen oder Eigenschaften Allahs gegeben werden. Beispielsweise war es die Praxis der alten Araber, Götzen anzubeten, deren Namen sie von den Namen Allahs abgeleitet haben. Ihre drei Hauptgötzen waren: al-Lat, abgeleitet von Ilah (Name Allahs), al-Uzza, abgeleitet von al-`Aziz und al-Manat, abgeleitet von al-Mannan. Zur Zeit des Propheten Muhammad, Friede und Heil auf ihm,gab es auch einen falschen Propheten in einer Region Arabiens namens Yamama, welcher sich den Namen Rahman zu eigen machte. Dieser Name gehört ebenfalls Allah allein.

 

Unter den schiitischen Sekten sind die Nusayriyah aus Syrien zu finden, welche glauben, dass der Cousin und Schwiegersohn des Propheten Muhammad, Friede und Heil auf ihm,mit dem Namen Ali ibn Abu Talib, Allahs Wohlgefallen auf ihm, eine Erscheinung Allahs war. Daher schrieben sie ihm auch viele Eigenschaften Allahs zu.

Auch sind unter ihnen die Ismai’ils zu finden, auch bekannt unter dem Namen Agha Khanis, welche ihren Führer Agha Khan als Inkarnation Gottes auffassen. Ebenfalls nennenswert innerhalb dieser Kategorie sind die Drusen aus dem Libanon, welche daran glauben, dass der fatimidische Kalif al-Hakim bin Amrillah (gest. 1021 n.Chr.) die letzte Erscheinung Gottes unter den Menschen war.

 

Behauptungen mancher Sufis (Mystiker) wie al-Halladsch (in etwa 10. Jh.), dass sie eins geworden sind mit Gott und damit zugleich eine Erscheinung des Schöpfers in der Schöpfung abgeben, fallen auch unter diesen Aspekt des Schirk in Al-Asma was-Sifat. Gegenwärtige Spiritualisten und Wahrsager, wie Shirley Maclaine, J.Z. Knight und andere, erheben für sich oft den Anspruch der Gottheit. Albert Einsteins (1879-1955) Theorie der Relativität (E=mc2, Energie und Masse sind äquivalent), welche in allen Schulen gelehrt wird, ist in Wirklichkeit ein Ausdruck des Schirk in al-Asma was-Sifat. Die Theorie besagt, dass Energie weder erschaffen noch zerstört werden kann; vielmehr transformiert sie sich in Materie und umgekehrt. Jedoch sind beide, Materie und Energie, erschaffene Dinge. Auch diese Dinge werden von Allah zerstört werden. Allah sagt:

 

„Allah ist der Schöpfer aller Dinge, und Er ist der Erhalter aller Dinge.“[Sura Az-Zumar:62]

 

„Alles, was auf ihr (Erden) ist, wird vergehen.“[Sura Ar-Rahman :26]

 

Diese Theorie impliziert auch, dass Masse und Energie ein ewiges Sein besitzen, ohne Beginn und ohne Ende. Sie werden als unerschaffen angenommen und transformieren sich von einem zum anderen. Jedoch ist diese Eigenschaft nur Allah zuzuschreiben. Nur Er allein ist ohne Anfang und ohne Ende.[1]

 

Darwins Theorie der Evolution ist auch ein Versuch, die Entwicklung des Lebens und seine Formen aus lebloser Materie ohne den Eingriff Gottes zu erklären. Einer der führenden Darwinisten des vorangegangen Jahrhunderts mit dem Namen Sir Aldous Huxley (1894- 1963), drückt diese Idee wie folgt aus: „Der Darwinismus entfernte die ganze Idee von Gott als dem Schöpfer des Organismus von allen Bereichen der nationalen Diskussion.“[2]

 

 


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[1]Anm. des Übersetzers: Man sollte hier nicht auffassen, dass der Autor sich gegen die mathematische Beziehung von Energie und Masse wendet. Vielmehr deutet er darauf hin, dass dieser Teil der Theorie einen erheblichen Mangel aufweist. Ein Mangel, bei der Masse und Energie als ewig angenommen werden. Zugleich wird ihre falsche Unabhängigkeit vom Schöpfer kritisiert.

[2]Zitiert in Francis Hitchings, The Neck of the Giraffe, (New York: Ticknor and Fields, 1982), S. 254 aus Tax and Callender, 1960, Band111, S. 45.