Segen sammeln in den Moscheen

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Es gibt sieben, denen Gott Seinen Schatten spenden wird, an dem Tag, an dem es keinen Schatten geben wird, außer Seinen Schatten, einem gerechten Imam, einem Jungen, der aufgewachsen ist und Gott angebetet hat, einem Mann, dessen Herz an der Moschee hängt, wenn er sie verlässt bis er zurück kehrt, zweien, die sich Gott zuliebe lieben, ein Mann, der sich Gottes erinnert, wenn er allein ist und dessen Augen von Tränen überfließen, einem Mann, der sich den Annäherungen einer edlen, hübschen Frau widersetzt und sagt: ´Ich fürchte Gott´ und einem Mann, der Almosen gibt und dies so verborgen tut, dass seine linke Hand nicht weiß, was die Rechte gibt.[1]


Hängt dein Herz an der Moschee?  Woran denkst du, wenn du deine örtliche Moschee siehst?  Was denkst du, wenn du Fotos von Moscheen der Welt siehst?  Was fühlst du?  Erinnerst du dich an die wunderschöne Architektur, die aufragenden Minarette und an den melodischen Klang des Gebetsrufs?  Stellst du dir die Reihen der frommen Gläubigen vor, die in angenehmer Geselligkeit zusammen beten?  Kannst du die Stille hören?


Die Moschee ist all dies, und eine besondere Zuneigung zu ihr zu fühlen, sollte leicht sein.  Sie ist ein Ort der Ruhe, der nicht nur von Menschen aufgesucht wird, sondern auch von den Engeln.  Die Architektur rangiert von klassisch islamisch bis zum neuen Art Design.  In der Moschee finden wir Nischen, Wendeltreppen, Plüschteppiche und arabische Kalligrafie.  Außen gibt es Kuppeln und Minarette, Trinkbrunnen und Schuhregale.  Moscheen sind genauso unterschiedlich wie die Muslime, sie kommen in allen Gestalten und Größen vor, allerdings auf eine Weise sind alle genau gleich.  Eine Moschee ist ein Ort, an dem Muslime Gott anbeten.


Von muslimischen Männern wird erwartet, dass sie unter normalen Umständen die fünf Pflichtgebete in einer Moschee verrichten, und obwohl es auch Frauen erlaubt ist, dies zu tun, ist es für sie keine Verpflichtung.  In ruhigen, stillen Moscheen erfüllen Muslime das Recht Gottes, angebetet zu werden, aber sie können auch Belohnung und gute Taten für das Jenseits sammeln.  In der Moschee zu beten und sich der Moschee verbunden fühlen, ist eine sehr fromme und lohnenswerte Handlung.[2]


Der Prophet Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm, erinnerte seine Anhänger immer wieder daran, dass Gott diejenigen liebt und belohnt, die ständig in den Moscheen Rast und Trost finden. 


Wenn eine Person zum Gebet und zum Gedenken Gottes zur Moschee geht, begrüßt ihn Gott, der Allerhöchste erfreut, genau wie die Familie einen, der abwesend war, mit Freude begrüßt, wenn er wieder zu ihnen zurück kehrt. [3]


Die Moschee ist das Haus einer jeden frommen Person, und Gott garantiert Trost und Gnade für jeden, für den die Moschee sein Haus ist und dass sie leicht die Brücke zum Paradies Gottes überqueren. [4]


Es gibt sechs Orte, an denen einer Person der sichere Gewahrsam Gottes, des Allerhöchsten, garantiert ist, solange er sich an einem von ihnen aufhält.  In einer Gemeinschafts-Moschee, bei einer kranken Person, bei einer Beerdigung, in ihrem Haus, bei einem gerechten Herrscher, den sie unterstützt und mit Respekt behandelt oder an einem Ort, wo Leute im Ǧihad kämpfen.[5]


Das Trostgefühl, das daher kommt, Gott zu gefallen, und sogar noch mehr Lohn kann erreicht werden, wenn man Moscheen reinigt oder baut.  Aischa, die geliebte Frau des Propheten Muhammad sagte, dass ihr Ehemann die Menschen häufig daran erinnert hat, dass Gott befohlen hat, zwischen den Häusern Moscheen zu bauen und dass sie sauber gehalten und parfumiert werden sollen.[6]


Wer auch immer eine Moschee baut und damit die Zufriedenheit Gottes sucht, dem baut Gott etwas Ähnliches im Paradies.[7]


Wer auch immer für den Allmächtigen und Majestätischen Gott eine Moschee erbaut, auch wenn sie sehr klein ist, dem baut Gott ein Haus im Paradies.[8]    


Einmal, als sie eine Moschee bauten, bemerkte ein Gefährte, dass der Prophet Muhammad ein schweres Stück Mörtel trug.  Er bot ihm an, es für ihn zu tragen, doch der Prophet Muhammad erinnerte ihn daran, dass es nichts besseres gäbe, als im Paradies zu leben und schlug vor, dass er für diese edle Sache sein eigenes Stück Mörtel tragen solle.[9]

In den Überlieferungen des Propheten Muhammad können wir die Geschichte von einer Frau finden, die die Moschee reinigte und dort Müll aufsammelte.  Der Prophet Muhammad wurde nicht über ihren Tod unterrichtet, als er sie nicht bemerkte, fragte er nach ihr.  Er sprach zu seinen Gefährten: „Wenn einer von euch stirbt, sagt es mir!"  Dann betete er für sie das Totengebet und sagte: „Ich sah sie im Paradies!  Sie wurde für das Reinigen der Moschee belohnt."


Der Prophet Muhammad erinnerte seine Gefährten auch daran, dass: „Nachdem ein Gläubiger gestorben ist,  ihm einige seiner Werke und guten Taten folgen, einschließlich Wissen, das er gelehrt und verbreitet hat, ein frommes Kind (das Gott für seinen Vater und seine Mutter bittet) ein Qur´an-Exemplar, das er hinterlässt, eine Moschee, die er baute, ein Haus, das er für den Wanderer baute, einen Fluss, den er zu fließen veranlasste, oder ein Almosen von seinem Reichtum, als er noch bei guter Gesundheit gewesen ist."


Trost, Frieden, Ruhe, gute Gesellschaft, Engel und Belohnung dies alles kann in Moscheen gefunden werden, und sie zählen zu den besten Plätzen auf der Erde.  Der   Prophet Muhammad sagte, die beliebtesten Plätze bei Gott sind die Moscheen und die verhasstesten Plätze sind die Märkte[10]

Moscheen sind besondere Plätze, erfüllt mit Segen und Belohnungen, allerdings hat Gott der Gemeinschaft der Muslime einen besonderen Segen verliehen, die gesamte Erde wurde zu einer Moschee erklärt, wenn also die Zeit für das Gebet kommt, und ein Gläubiger ist nicht in der Lage, in der Gemeinschaft in einem Gebäude zu beten, kann er beten, wo auch immer er gerade sein mag.[11]


Der Gefährte Abu Dharr fragte den Propheten Muhammad: „Was war die erste Moschee auf der Erde?"  Er antwortete: „Die Masjid al-Haram [in Mekka]." Abu Dharr fragte dann: „Welche ist die nächst-alte Moschee?"  Der Prophet sagte: „Die al-Aqsa Mosque." Abu Dharr fragte: „Wie viel Zeit lag zwischen dem Bau dieser beiden Moscheen?"  Der Prophet antwortete: „Vierzig Jahre"  Er sagte dann: „Wo auch immer du zur Gebetszeit auch sein magst, kannst du beten, denn sie (die Erde) ist überall ein Gebetsplatz."[12]



Fußnoten:

[1] Sahieh Bukhari, Sahieh Muslim

[2] Für detailliertere Informationen über Moscheen siehe: http://www.islamreligion.com/articles/2748/

[3] Ibn Majah, Ibn Khuzaimah und andere.

[4] At-Tabarani in al-Kabier.

[5] Ibid.  Von Sh al Albani für hasan erklärt.

[6] Abu Dawud, Ibn Majah & At Tirmidhi.

[7] Sahieh Bukhari, Sahieh Muslim

[8] At Tabarani

[9] Imam Ahmad.

[10] Sahieh Muslim

[11] Er bedeutet immer, wenn nichts anderes dabei steht, sowohl männlich als auch weiblich. 

[12] Sahieh Bukhari, Muslim & others.

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