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Was Gerüche und das olfaktorische System andeuten

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Was Gerüche und das olfaktorische System andeuten


Obwohl Petersilie und Schierling (richtig) Pflanzen sind, die sich in bezug auf ihre Erscheinung sehr ähneln, ist Petersilie nützlich und süßriechend während Schierling giftig ist und unangenehm riecht.

Sie begegnen zu jedem Augenblick ihres Lebens verschiedenen Gerüchen. So kann gesagt werden, dass wir in einer Welt von Aromen leben, umgeben von Gerüchen von Blumen, Bäumen, Nahrungsmitteln, Tieren, industriellen Erzeugnissen, bakteriellem Zerfall und anderen Menschen.

Wenn wir auf diese Welt schauen, die auf tausenden von Arten von Aromen aufgebaut ist, zeigt sich ein ziemlich auffallendes Gleichgewicht und Harmonie: Wir mögen die Gerüche von Substanzen, die uns nützlich sind, und sind angewidert von denen schädlicher Substanzen.

Die Gerüche von lebenswichtigen Nahrungsmitteln für unseren Körper erwecken in uns ein Gefühl des Vergnügens und bringen uns dazu Hunger für sie zu empfinden. Der Geruch von kochendem Essen regt uns an zu essen, wenn wir hungrig sind. Während des Genießens des Essens ernähren wir auch zur gleichen Zeit unsere Körper. Auf der anderen Seite wird der Geruch des Essens nicht reizvoll erscheinen, wenn unsere Körper mit der Verdauung beschäftigt sind und wir das Gefühl haben, nicht mehr essen zu müssen.

Jene Gerüche andererseits, die wir als unangenehm beschreiben, sind normalerweise für uns schädliche Substanzen. Wir können leicht giftige Chemikalien an ihrem Geruch identifizieren. Der unerträgliche Gestank, der von verfaulten Früchten oder Fleisch ausgeht, warnt uns ihnen fernzubleiben. Dies sind unangenehme Gerüche, die wegen bakterieller Aktivität entstehen.

Als Gnade Gottes haben Speisen, die dem Körper nützen, angenehme Gerüche.

Es ist unbestritten, dass diese Reaktion auf Gerüche von entscheidender Bedeutung für die menschliche Gesundheit ist. Als allgemeine Regel gilt, dass gefährliche oder schädliche Substanzen sofort an ihren üblen Gerüchen ausgemacht werden können. Petersilie zum Beispiel weist eine große physische Ähnlichkeit zur giftigen Pflanze Schierling auf, trotzdem sind ihre Gerüche völlig unterschiedlich. Petersilie für sich hat einen angenehmen Geruch, wogegen der des Schierlings sehr abstoßend ist. Gäbe es dieses System nicht, würden wir Schierling essen, in der Annahme, es sei Petersilie. Oder wir würden ein schädliches chemisches Gebräu trinken, im Glauben, es sei Fruchtsaft. Wir würden unser ganzes Leben in der Gefahr der Vergiftung verbringen und als Vorkehrung Listen mit uns tragen, was schädlich ist und was nicht.

Die empfindlichen Gleichgewichte, die überall im Universum angetroffen werden können, zeigen sich auch im olfaktorischen System. Die Fähigkeit der Geruchswahrnehmung jedes Lebewesens wurde angesichts der Umgebung reguliert, in welcher es existiert, und um am besten seine Bedürfnisse zu erfüllen. Betrachten Sie Menschen. Wäre unsere Fähigkeit der Geruchswahrnehmung geringer ausgeprägt als sie tatsächlich ist, wären wir nicht in der Lage gefährliche Situationen zu erkennen. Wäre unsere Fähigkeit so fein wie die eines Hundes, würden wir ständig abgelenkt werden und leicht erkranken, bombardiert durch zu viele Stimuli.

Die fraglichen Gleichgewichte können auch in der Struktur von Geruchsmolekülen gesehen werden. Wir mögen zum Beispiel kein Aroma in höherer Konzentration, das wir normalerweise in geringeren Konzentrationen mögen. Obwohl das Aroma von Blumen im Garten höchst reizvoll ist, ist es eine konzentrierte Essenz aus diesen Pflanzen nicht. Dies zeigt an, dass diese für die Menschen in genau den richtigen Verhältnissen erschaffen wurden.

Es ist klar, dass jedes Detail, das mit dem Geruch zu tun hat, extra für menschliches Leben erschaffen wurde und ein Segen Gottes ist.

Um den Umfang dieses Segens zu verstehen, stellen Sie sich einmal ein System vor, dass genau das Gegenteil des tatsächlichen ist. Eine große Menge für von Nahrungsmitteln, die für uns lebenswichtig sind, könnten unangenehme oder sogar abstoßende Gerüche besitzen. Stellen Sie sich vor, dass Wasser wie Benzin, Brot wie verfaultes Fleisch oder Käse wie verfaulte Frucht riechen würde. Egal, wie hungrig oder durstig Sie auch sein mögen, es wäre eine wahre Folter diese Substanzen zu essen oder zu trinken. Selbst das Essen einer bevorzugten Speise würde wegen der widerlichen Gerüche unerträglich werden.

Den Unachtsamen würden die Gerüche, mit denen wir seit der Geburt leben, natürlich und spontan vorkommen. Wenn Sie aber über die oben erklärten Einzelheiten nachdenken, werden Sie die offenbare Wahrheit verstehen: Es ist Gott, der Mitfühlende und Gnädige, Der die Nahrung und Pflanzen erschafft, die wir benötigen, zusammen mit ihren reizvollen Gerüchen. Unser Herr, Der unendlich Reine und Vorausschauende, hat unsere Sinneswahrnehmung übereinstimmend mit unserem Komfort erschaffen, so wie es der Fall bei allen Systemen in unseren Körpern ist.

Mit Seinem Gefühl und Seiner Zuneigung hat Er uns dazu gebracht nützliche Dinge zu mögen und schädliche als unangenehm zu verabscheuen. Unsere Aufgabe ist es, über die Tatsache nachzudenken, dass Gott uns erschaffen und mit angenehmen Gerüchen gesegnet hat, die wie wahrnehmen, und uns zu bedanken. Diejenigen, die sich auf solche Weise benehmen, werden den Himmel erreichen, wenn Gott es so will. Dort werden sie den wahren Originalen dieser Segnungen begegnen. Diejenigen, die Gottes Segen abstreiten und undankbar sind, werden auf der anderen Seite eine Mischung aus Eiter, Blut, Dornen und kochendem Wasser antreffen, die extra für sie in der Hölle vorbereitet wurden. Dies sind Göttliche Versprechen, die im Quran offenbart werden, und werden mit völliger Sicherheit eintreten.

Was Körpergerüche dem Geist vermitteln

 Wenn Menschen selbst für eine kurze Zeit hungrig werden, können unangenehme Gerüche von ihren Körpern aufsteigen, wenn sie schnell gehen, Treppen steigen, oder sich tagtäglich bewegen – es sei denn sie treffen Vorsichtsmaßnahmen. Selbst wenn sie sich nicht viel bewegen, wird schon bald jedes Teil von ihrem Haar bis hin zu ihren Füßen dreckig und zu unangenehmen Gerüchen führen, es sei denn sie baden und pflegen sich. So wie alles im Universum Erschaffene einen bestimmten Grund hat, so gibt es auch eine beträchtliche Weisheit über die Gerüche, die vom menschlichen Körper ausgehen.

Wenn Gott es so gewünscht hätte, hätte Er unser Geruchswahrnehmungssystem auf solche Art erschaffen, dass wir keine unangenehmen Gerüche bemerken. Oder Er hätte alle Aromen so geschaffen, dass sie reizvoll für alle Menschen erscheinen. Was ist in diesem Fall Seine Weisheit hinter der Erschaffung von unangenehmen Gerüchen?

Es besteht kein Zweifel, dass sie eine Schwäche und einen Mangel der Menschen anzeigen. Mängel von dieser Art in den Körpern von Menschen sind ein Weg, durch den sie nachdenken können, dass sie unvollkommen erschaffen wurden und dass nur Gott frei von aller Unvollkommenheit sein kann. Sie werden Seine Bedeutsamkeit und ihren Bedarf nach Ihm besser verstehen. Egal, wie gesund sich Menschen pflegen, sie werden schon bald das Bedürfnis verspüren sich wieder zu reinigen. Wenn Bakterien, die zu klein sind, um mit dem bloßen Auge gesehen werden zu können, aktiv werden, beginnen sich unangenehme Gerüche erneut zu bilden. Das erinnert uns daran, dass die Welt vergänglich und mangelhaft ist, dass aber das Jenseits unendlich und vollkommen ist. Es erinnert an die Tatsache, dass es keine Entschädigung dafür gibt von den Täuschungen dieser Welt eingenommen zu werden. Es ist ein Weg sich den Himmel vorzustellen, die ewige Heimat der Menschheit, wo es keine unangenehmen Gerüche gibt und Gläubige wiederbelebt werden. Es hilft uns auch dabei uns zu erinnern, wie unerträglich im Vergleich hierzu die Gestanke für die Ungläubigen sind, die in der Hölle vorbereitet werden.

Schlechte Gerüche erinnern uns auch daran, dass Menschen keine physische Überlegenheit besitzen, auf die sie stolz oder arrogant sein können. Menschen sind hilflos, ganz gleich wie sie sich bemühen diese Hilflosigkeit zu beseitigen. Sie werden niemals Erfolg haben. Selbst die attraktivste Schauspielerin, der erfolgreichste Geschäftsmann und der intelligenteste Wissenschaftler sind mit exakt derselben Hilflosigkeit konfrontiert.

Rosen, die aus der schlammigen Erde herauskommen und keinen Schutz gegen Wind, Regen und Staub haben, riechen unbeschreiblich gut. Süßriechende Pflanzen erfordern kein besonderes Reinigen, obwohl sie draußen bleiben unter allen Wetterbedingungen, weil Gott sie auf eine erstaunliche Weise erschaffen hat, mit einer speziellen Schöpfung. In der Tat vergleichen wir etwas Schönes, Sauberes und Wohlbehütetes oftmals mit einer Blume, wenn wir es beschreiben. Es ist deswegen klar wie bedeutungslos es für jemanden ist stolz und arrogant zu sein.

Schließlich stellen schlechte Gerüche für denkende Menschen lebenslange Lehrstunden und Erinnerungen, wie all die anderen Beweise der Schöpfung in den Millionen von Details im Universum. Alles was Sie benötigen ist gründlich über sie nachzudenken. In einem Vers offenbart Gott:

Siehe, in der Schöpfung der Himmel und der Erde und in dem Wechsel der Nacht und des Tages und in den Schiffen, welche das Meer durcheilen mit dem, was den Menschen nützt, und in dem was Gott vom Himmel an Wasser niedersendet, womit er die Erde nach ihrem Tode belebt, und was Er an allerlei Getier auf ihr verbreitet, und in dem Wechsel der Winde und der Wolken, die dem Himmel und der Erde dienen wahrlich, in all dem sind Zeichen für Leute von Verstand! (Sure al-Baqara, 164)
 

Unangenehme Gerüche erinnern Menschen an ihre Hilflosigkeit. Sie sind auch ein Mittel, durch das wir den Wert von Schönheit besser schätzen können.
 

Und Er ist es, der vom Himmel Wasser hinabsendet. Wir bringen dadurch die Keime aller Dinge heraus, und aus ihnen bringen Wir Grünes hervor, aus dem Wir dicht geschichtetes Korn sprießen lassen… (Sure al-An`am, 99)