Was spricht die Bibel über Muhammad -Teil 2

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7. Moses wie auch Muhammad starben beide eines natürlichen Todes. Gemäß christlicher Überlieferung starb Jesus den gewaltvollen Tod am Kreuze.

 

8. Moses wie Muhammad liegen beide in der Erde begraben, wohingegen gemäß christlicher Auffassung Jesus im Himmel zur Rechten des Vaters thront.

 

Bislang haben wir aus besagter Prophezeiung nur das Wort "einen Propheten wie dich" untersucht. Wir wollen uns nun auf einen weiteren Aspekt der Weissagung konzentrieren. Die Betonung liegt nun auf den Worten "will Ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erstehen lassen."

 

Moses und sein Volk, die Juden werden hier als rassische Einheit angesprochen und als solche sind die Araber zweifellos ihre Brüder.

 

Die Bibel spricht von Abraham als dem "Freund Gottes". Abraham hatte zwei Frauen, Sarah und Hagar. Hagar gebar ihm den ersten Sohn Ismael.

 

In Genesis 17:23 lesen wir:

"Da nahm Abraham seinen Sohn Ismael"

 

Gott schenkte dem Abraham durch seine Frau Sarah noch einen zweiten Sohn, Isaak. Ismael und Isaak, die Söhne Abrahams sind also Brüder und gleichermaßen sind deren Nachkommen wie Brüder zueinander.

 

Die Bibel bestätigt diese Ansicht in Genesis 16:12:

"..und er (Ismael) wird leben vor dem Angesichtseiner Brüder und all seinen Brüdern setzte er sichvors Gesicht."

 

und Genesis 25:18:

"..und er (Ismael) starb vor dem Angesicht seinerBrüder."

 

In gleicher Weise ist Muhammad von den Brüdern der Israeliten, denn er war ein Nachkomme von Ismael, dem Sohne Abrahams.

 

Die Prophezeiung weist ja deutlich darauf hin, daß der bezeichnete Prophet, der wie Moses sein würde, nicht aus den Kindern Israels erweckt würde, sondern aus ihren Brüdern; und Muhammad war aus den Brüdern der Israeliten.

 

Die Prophezeiung im Deuteronomium fährt fort :

"... und ihm Meine Worte in den Mund legen."

 

Das bedeutet, daß der kommende Prophet nicht aus eigenem Antrieb sprechen wird, sondern ausschließlich, die ihm von Gott eingegebenen Worte. Wie wir aus der Geschichte wissen, war Muhammad ca. 40 Jahre alt, als ihm der Überbringer der göttlichen Botschaft, der Engel Gabriel befahl, folgende Worte nachzusprechen.

 

Wir finden sie im Qur'an 96:1-5, der allerersten Qur'anischen Offenbarung:

"Lies! Im Namen deines Herrn, der erschuf denMenschen aus geronnenem Blut; Lies, denn deinHerr ist Allgütig, Der die Feder gelehrt, gelehrt demMenschen, was er nicht gewußt."

 

In den folgenden 25 Jahren seiner Gesandtschaft wurde Muhammad die Offenbarung nun stückweise überbracht, die er getreulich wiedergab. Die Offenbarung war ihm buchstäblich in den Mund gelegt worden;

 

und die Voraussage im Deuteronomium 18:18 lautet:

"... und Meine Worte werde Ich ihm in den Mundlegen."

 

Muhammads Erfahrung in der Höhle Hira, welche später als Jabal al Nur, Berg des Lichtes bekannt wurde, verwirklicht auch noch einen weiteren Aspekt einer anderen biblischen Prophezeiung. Im Buch Jesaia 29:12 lesen wir:

"... und das Buch ist jenem überbracht, der nichtlesen kann und man sagt zu ihm: "Lies" ! und erspricht: "Ich kann nicht lesen."" (King JamesVersion).

 

und im Qur'an 7:158 lesen wir:

"...die da folgten dem Gesandten, dem ungelehrtenPropheten."

 

Bei besagter, erster Begegnung Muhammads mit Gabriel, erwiderte ihm Muhammad auf die Aufforderung :"Lies"genau diese Worte, nämlich: "Ich kann nicht lesen." Es darf angemerkt werden, daß es im 6. nachchristlichen Jahrhundert keine arabische Ausgabe der Bibel gab. Abgesehen davon, war Muhammad des Lesens und Schreibens tatsächlich nicht mächtig. Sein einziger Lehrer war sein Schöpfer, wie dies der Qur'an auch bestätigt:

 

"... noch spricht er aus Gelüst, er (der Qur'an) istnichts als eine Offenbarung, die ihn gelehrt hat derStarke an Kraft."

 

Ein unvoreingenommener Mensch wird es kaum schwer finden, festzustellen, daß diese Prophezeiungen genau auf Prophet Muhammad zutreffen und es dazu weder weithergeholter Interpretationen, noch Deutungsbemühungen bedarf. Für die meisten Christen scheint es, es ist zu befürchten, daß diese Ausführungen dennoch von geringer Bedeutung sein werden, gleichwohl der Allmächtige Gott eine ernste Warnung denjenigen gegenüber ausspricht, die Seinen Worten keine Bedeutung beimessen. Die Prophezeiung im Deuteronomium 18:18 fährt nämlich fort:

 

"Wer aber auf Meine Worte, die er in MeinemNamen sprechen wird, nicht hört, an dem werde Iches Selbst ahnden."

 

Doch Gott weiß es am Besten. Die Prophezeiung lautet also weiter:

 

"... Meine Worte, die er in Meinem Namen sprechenwird."

 

Wenn wir den Qur'an öffnen, sehen wir, daß alle Suren, ausgenommen die 9. Sure, mit den Worten beginnen: "Bismillahi ar Rahmani ar Rahim". Das heißt in etwa: "Im Namen Allahs des Erbarmers desBarmherzigen". Muhammad hat die Prophezeiung buchstabengetreu mit der Gnade seines Herrn erfüllt. Auch heute beginnt jeder Moslem wesentliche Handlungen im Namen Allahs des Erbarmers des Barmherzigen. Die Christen tun dies im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes, wobei anzumerken ist, daß weder Vater, noch Sohn, noch heiliger Geist Eigennamen sind.

 

Bezüglich Deuteronomium 18:18 haben wir nun mehr als 11 gute Gründe dargelegt, welche zeigen, daß sich diese Prophezeiung nicht auf Jesus beziehen kann, sondern sich auf Muhammad bezieht.

 

In der neutestamentarischen Zeit finden wir, daß die Juden immer noch auf die Erfüllung der Prophezeiung "einer wie Moses" warteten.

 

Bei Johannes 1:19-25 lesen wir:

 

"Die Leviten fragten ihn (Johannes): Wer bist du?..und er bekannte: ich bin nicht der Christus und siefragten: Bist du der Elia ? und er sagte: ich bin esnicht. Bist du der Prophet ? und er antwortete:"Nein." und weiter: "... und warum taufst du, wenndu nicht bist der Christus, noch Elia, noch derProphet ?"

 

Als nun Jesus seinen Anspruch, der Messias zu sein vertrat, wurde auch er nach dem Verbleib des, den Juden ebenfalls verheißenen Propheten Elia befragt.

 

Mathäus 17:12-13

 

"Ich aber sage euch, Elia ist schon gekommen undsie haben ihn nicht erkannt, sondern mit ihm getanwas sie wollten. So wird auch der Sohn derMenschen durch sie leiden müssen. Da verstandendie Jünger, daß er von Johannes dem Täufer zuihnen redete."

 

Wir stehen hier vor dem Problem, zweier sich zu widersprechen scheinender Aussagen. Johannes sagt von sich, daß er weder der Messias, noch Elia noch der Prophet sei. Jesus läßt seine Jünger hingegen verstehen, daß Johannes der Elia war. Bei uns Moslems stehen sowohl der Prophet Johannes, bekannt als Yahyaa, wie auch der Prophet Jesus, bekannt als Isaa, in hohem Ansehen und wir überlassen dieses Problem der Widersprüchlichkeit den Christen unter dem Titel "die dunklen Aussprüche des Jesus" zur Lösung.

 

Wir Moslems sind mehr an der Frage der Juden interessiert: Bist du der Prophet? Diese Frage wurde mit einem klaren "Nein" beantwortet. Achten wir darauf, daß dem Johannes drei Fragen gestellt worden waren, die er alle ausdrücklich mit nein beantwortete.

 

1. Bist du der Christus? 2. Bist du der Elia? 3. Bist du der Prophet?

 

Die gelehrte Christenheit scheint aber nur 2 Fragen zur Kenntnis zu nehmen ; aber wie zur Bestätigung, daß die Juden auf die Erfüllung dreier verschiedener Prophezeiungen warteten, lesen wir in Johannes 1:25

 

"... und warum taufst du, wenn du nicht bist derChristus, noch Elia noch der Prophet?"

 

 Ganz eindeutig warteten die Juden auf: das Kommen des Christus das Kommen des Elia und das Kommen des Propheten.

 

Jede Bibel mit einem Verzeichnis von Querverbindungen weist darauf hin, daß die Worte "der Prophet" in Joh. 1:25 sich auf die Prophezeiung in Deut. 18:18 bezieht. Daß diese Prophezeiung nicht Jesus (FSai), sondern Muhammad (FSai) bezeichnet, wurde hier nun wirklich ausreichend dargelegt.

 

Wir Muslime leugnen weder, daß Jesus der Messias war, ein Wort, welches mit Christus übersetzt wurde, noch streiten wir gegen die zahlreichen Prophezeiungen im Alten Testament, die den Messias ankündigen. Was wir sagen ist: Der im Deuteronomium 18:18 angekündigteProphet war nicht Christus, sondern Muhammad,der Gesandte Gottes.

 

Es ist anzunehmen, daß den meisten Lesern dieser Zeilen, ob Christen oder Moslems, die Tatsache wenig bekannt ist, daß der Suchende in der Bibel, dem Buch der 1000 Prophezeiungen, durchaus Hinweise auf den abschließenden Propheten Muhammad findet.

 

Im Lied des Salomon 5:16 finden wir Muhammad sogar namentlich erwähnt. Dies konnte natürlich, das heißt, mußte all jenen bekannt sein, welche das Alte Testament in der hebräischen Sprache studiert haben, und doch haben sie es verschwiegen und verleugnet. Wir lesen dort im hebräischen Originaltext das Wort "Mahammudim."

 

Dieses Wort wird in den gängigen Texten mit: "allesan ihm ist Wonne" übersetzt. Die Endung -im steht für den Pluralus majestatis und so verbleibt das hebräische Wort "Mahammud", welches in der Übersetzung lautet: "Der das Lob verdienende, der Lobenswerte" – also Muhammad.

Ahmed Deedat

Quelle: www.al-islaam.de

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