Yusuf Estes, ehemaliger Christ und Bundesgefängnispfarrer (teil 3 of 5)

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Schockierendes Wissen - Muslime glauben an die Bibel?


Eines Tages im Frühling 1991 kam mir zu Ohren, dass Muslime an die Bibel glauben.  Ich war geschockt.  Wie konnte dies sein?  Doch das war noch nicht alles, sie glauben an Jesus als:


* Einen wahren Gesandten Gottes;

* Prophet Gottes;

* Wunderbare Geburt ohne menschliches Einschreiten;

* Er war der ‘Christ’ oder Messias, wie in der Bibel voraus gesagt;

* Er ist jetzt bei Gott und sehr wichtig;

* Er wird in den letzten Tagen zurück kommen, um die Gläubigen gegen den ‘Antichrist’ zu führen;

Nachdem ich Tag für Tag "Seelen für den Herrn, für Jesus gewonnen hatte" , ware es für mich eine große Errungenschaft, einen von diesen ‘Moslems’ zu fangen und ihn zum Christentum zu Konvertieren.


Tasse Tee – Glauben diskutieren

Ich fragte ihn, ob er Tee mag, und er sagte ja.  Da gingen wir zu einem kleinen Laden im Einkaufszentrum, um zu sitzen und um über mein Lieblingsthema zu reden: Glauben.  Während wir in dem kleinen Kaffee saßen und stundenlang redeten (die meiste Zeit sprach ich), fiel mir auf, dass er nett ist, ruhig und sogar ein wenig scheu.  Er hörte jedem Wort, dass ich zu sagen hatte, aufmerksam zu und unterbrach mich kein einziges Mal.  Ich mochte die Art dieses Mannes, und dachte, er hätte definitive Potential, ein guter Christ zu werden.  – Wie wenig wusste ich über den Lauf der Dinge, die kurz davor waren, sich vor meinen Augen zu entwirren.  


Zustimmung zum Geschäft

Zuallererst stimmte ich meinem Vater zu, dass wir in Geschäft mit diesem Mann machen und ich machte ihm sogar den Vorschlag, mit mir auf meine Geschäftsreisen durch den Nordteil von Texas. Tag für Tag wenn wir zusammen reisten und verschiedene Dinge diskutierten, die mit dem Glauben zu tun haben, den verschiedene Leute haben.  Und auf dem Weg könnte ich natürlich ein paar meiner Lieblingsradioprogramme über Gottesdienst und Lobpreis einspritzen, um dabei zu helfen, die Botschaft zu diesem armen Individuum zu bringen.  Wir sprachen über das Konzept von Gott; die Bedeutung des Lebens; den Zweck der Schöpfung; die Propheten und ihre Mission und wie Gott der Menschheit Seinen Willen offenbart.  Wir sprachen auch viel über unsere persönlichen Erfahrungen und Ideen. 


Er zieht in unser Haus

Eines Tages erfuhr ich, dass mein Freund Mohamed aus dem Haus, das er mit einem seiner Freunde geteilt hatte, auszog und dass er vorhatte, eine Zeit lang in der Moschee zu leben.   Ich ging zu meinem Vater und fragte ihn, ob wir Mohamed nicht in unser großes Haus auf dem Land einladen könnten, damit er bei uns bleibt.  Immerhin könnte er sich auch an der Arbeit und einigen Ausgaben mit beteiligen, und er wäre gleich da, wenn wir bereit wären, herum zu reisen.  Mein Vater war einverstanden und Mohamed zog ein.  


Fortgesetztes Predigen

Natürlich fand ich immer noch Zeit, um meine Mit-Prediger und Evangelisten im ganzen Staat Texas zu besuchen.  Einer von ihnen lebte an der Grenze von Texas und Mexiko, und ein anderer lebte in der Nähe der Grenze zu Oklahoma.  Ein Prediger mochte es, ein riesiges Holzkreuz zu tragen, das größer als ein Auto war.  Er trug es über seiner Schulter und schleifte es unten über den Boden und ging damit die Straße oder die Autobahn entlang, die beiden Strahlen bildeten die Form eines Kreuzes.  Die Leute hielten ihre Autos an und gingen zu ihm hinüber und fragten ihn, was los sei und er gab ihnen Faltblätter und Büchlein über das Christentum.

 

Prediger hat einen Herzinfarkt

Eines Tages hatte mein Freund mit dem Kreuz einen Herzinfarkt und musste ins Veteranenkrankenhaus, wo er eine ganze Zeit lang blieb  Ich pflegte ihn mehrmals in der Woche zu besuchen und ich nahm Mohamed mit, in der Hoffnung, dass wir alle zusammen uns über die Themen des Glaubens und der Religionen austauschen können.  Mein Freund war nicht besonders beeindruckt und es war offensichtlich, dass er nichts über den Islam wissen wollte.  Dann eines Tages kam ein Mann, der das Zimmer mit ihm teilte, mit seinem Rollstuhl in das Zimmer gerollt.  Ich ging zu ihm und fragte ihn nach seinem Namen und er sagte, das sei bedeutungslos und als ich ihn fragte, woher er käme, sagte er vom Planeten Jupiter.  Ich dachte darüber nach, was er gesagt hatte, und dann fing ich an, mich zu fragen, ob ich in der kardiologischen oder in der psychiatrischen Station gelandet bin.


Mann im Rollstuhl – Braucht den Herrn

Ich wusste, der Mann war einsam und depressive und brauchte jemanden in seinem Leben.  Also begann ich, zu ihm über den Herrn zu sprechen.  Ich las ihm aus dem Buch Jonas im Alten Testament vor.  Ich erzählte die Geschichte des Propheten Jonas, der von dem Herrn zu seinem Volk gesandt worden war, um sie auf den rechten Weg zu führen.  Jonas verließ sein Volk und flüchtete mit einem Schiff, um seine Stadt zu verlassen, und eilte zum Meer.  Ein Sturm kam auf und das Schiff kenterte beinahe und die Leute an Bord warfen Jonas über Bord.  Ein Wal kam an die Oberfläche und packte Jonas, schluckte ihn hinunter und dann sank er auf den Meeresboden, wo er drei Tage und drei Nächte lang blieb.  Doch aus der Gnade Gottes ließ Er den Wal an der Oberfläche auftauchen und dann spuckte er Jonas aus, damit er sicher in seine Stadt Niniveh zurückkehren konnte.  Und die Moral ist, dass wir nicht vor unseren Problemen davon rennen können, denn wir wissen immer, was wir getan haben.  Und was noch wichtiger ist, auch Gott weiß immer, was wir getan haben. 


Katholischer Priester

Nachdem ich dem Mann im Rollstuhl meine Geschichte erzählt habe, blickte er mich an und entschuldigte sich.  Er sagte mir, sein grobes Verhalten tue ihm leid, und er habe seit kurzem schon einige ernste Probleme.  Er sagte, er wolle mir etwas beichten.  Und ich sagte, ich sei kein katholischer Priester und ich nehme kein Beichten ab.  Er antwortete mir zurück, dass er das wisse.     Tatsächlich sagte er: "Ich bin ein Katholischer Priester  Tatsache."    


Ich war schockiert, ich versuchte hier, das Christentum einem katholischen Priester beizubringen.Was wird wohl hier als nächstes passieren?

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