Sara Hermansson, Ex-Christin, Schweden

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Beschreibung: Sara Hermansson wurde in Mariestad, Schweden, geboren. 27 Jahre später erzählt sie uns, wie sie 2004 ihren “Weg zum schönsten Geschenk… dem Islam“ gefunden hat. 

Wie war dein Leben, bevor du deinen Weg zum Islam gefunden hast? 

Mein Leben war vor dem Islam auf irgendeine Weise leer.  Nur das Gefühl in den Tag hinein zu leben und nicht die Bedeutung und den Sinn des Lebens zu kennen.  Mein Selbstvertrauen war ziemlich schwach.  Ich fühlte nicht, dass ich in der Gesellschaft irgendwo dazu gehörte, irgendetwas fehlte.  Ich suchte nach etwas, ich wusste nur damals nicht, was es war. 


Was war der springende Punkt, der dazu geführt hat, dass du den Islam gewählt hast?

Es war eine lange Reise, und sie hat gedauert.  Ich wusste, es gab und gibt einen Gott, ich mich konnte einfach nur nicht mit dem Christentum identifizieren.  Gott war für mich immer etwas so Großartiges und Riesiges gewesen, dass mein Verstand zu limitiert ist, um zu verstehen, was Er ist.  Da Gott so große Kraft besitzt, kann Er nicht mit einem menschlichen Wesen verglichen werden.  Gott hat keine Begrenzungen, Er ist fähig zu tun, was auch immer Er wünscht. 

 


Ich suchte lange Zeit unter den verschiedenen Religionen und je mehr ich über den Islam erfuhr, desto mehr fühlte ich, dass der Islam die volle Wahrheit ist und einen Sinn ergibt.  Der Islam beschreibt Gott genau so, wie ich Ihn mir immer vorgestellt hatte. 

 


Was liebst du am meisten am Islam? 

Was ich am meisten liebe am Islam sind Allahs Liebe und Barmherzigkeit. 


Was bedeutet für dich, ein Muslim zu sein?

Für mich bedeutet Muslim zu sein, dass du in Frieden mit dir selbst und deinen Freunden, deiner Familie und der ganzen Gesellschaft lebst.  Und das bestmögliche Benehmen zu zeigen, der Sunna des Propheten Muhammads (Gottes Segen und Frieden seien auf ihm) entsprechend und wie er Menschen behandelt hat, und wie er Liebe, Nächstenliebe und Gnade gezeigt hat.  Und auch Allah (swt) [Bemerkung des Verlegers: (swt) ist eine Abkürzung für Subhanahu wa Taala, das von Muslimen verwendet wird und der Allmächtige bedeutet] zufrieden zu stellen und Seinen Worten Folge zu leisten und um Vergebung zu bitten und Allah für alles zu danken. 

 


Was würdest du den Menschen gerne über den Islam erzählen?

Der Islam gibt dir ein reiches Leben, in dem Sinne, dass das Leben einen Sinn hat und du fühlst Frieden und Liebe in deinem Herzen. 


Denkst du der Islam ist in der heutigen Welt relevant?  Wie? 

Ich glaube, der Islam ist in der heutigen Welt sehr relevant.  Es gibt so viel Hass in der Welt und viele Menschen haben falsche Vorstellungen vom Islam, was auf manche Weise unser Fehler (von uns Muslimen) ist, weil wir ihnen den Islam verkehrt zeigen.  Wir müssen den Islam friedlich und mit Geduld zeigen. 

 


Was denkst du, hat der Islam der heutigen Welt zu bieten? 

Der Islam hat der heutigen Welt viel zu bieten.  Zum Beispiel wird die Nächstenliebe sehr betont und nicht geizig in bezug auf Geld und materielle Dinge zu sein.  Deine Nachbarn und Fremde zu lieben.  Deinen Selbstrespekt zu bewahren, bedeutet nicht, deinen Körper zu zeigen, es bedeutet, ihn zu schützen; dies ist der Grund für Zufriedenheit und guten Anstand. 

 


Welche Schwierigkeiten hattest du, nachdem du den Islam angenommen hast? 

- Von Familie, Freunden und Kollegen, etc.

 


Es gibt unglücklicher Weise viele Missverständnisse über den Islam.  Beispielsweise dass Frauen unterdrückt seien und gezwungen würden, zu tun, was auch immer ihre Männer sagen.  Da war es nicht seltsam, dass meine Eltern nicht gerade glücklich waren, als ich ihnen erzählte, ich sei zum Islam konvertiert, aber sie wussten, dass ich schon lange zuvor begonnen hatte, über den Islam zu lesen. 

 


Sie hatten und haben noch immer negative Ansichten über den Islam.  Sehr stark aufgrund dessen, wie der Islam in den Medien dargestellt wird, aber auch aufgrund vieler schlechter Taten, die von Muslimen begangen werden, die dabei scheitern, ihre Religion zu repräsentieren.  Unglücklicher Weise werde ich für die Taten anderer verantwortlich gemacht. 

 


Meine Eltern akzeptieren mich und sie lieben mich sehr, und wenn ich bei ihnen zuhause bin, kochen sie immer Essen, das ich auch essen kann.  Auf diese Weise respektieren sie mich, aber sie schämen sich, wenn ich irgendwo beten möchte.


Was positiv ist, dass sie denken, ich helfe ihnen viel und dass ich mich um sie kümmere.

Einige meiner Freunde haben negativ reagiert, als ich Muslima geworden bin.  Mit manchen von ihnen habe ich leider keine Verbindung mehr. 

 


Mit anderen, mit denen ich noch Verbindung habe, versuche ich nicht zu viel über den Islam zu diskutieren, denn sie könnten sich dann unwohl fühlen.  Allerdings stellen sie mir manchmal Fragen.    

 


Meine Eltern ist nicht daran gelegen über den Islam zu diskutieren.  Mit der Zeit, so bete ich, werden sie beginnen, zu fragen und Muslime werden, inschaAllah (wenn Gott will).


Es liegt in den Händen Allahs.  Ich versuche, freundlich zu ihnen zu sein, so viel wie möglich zu helfen, sie zu respektieren und einfach gutes Benehmen zu zeigen. 


Ich schätze, meine Verwandten denken, ich bin seltsam, dass ich zum Islam Konvertiert bin, aber keiner von ihnen hat es je kommentiert.


- Von der arabischen Sprache und / oder besonderen gottesdienstlichen Handlungen. 


Ich war frustriert, weil ich nicht arabisch verstehe.  Ich habe mich auch nicht völlig frei gefühlt, an jedem Ort zu beten, auch nicht in islamischen Staaten. 


Welche Methoden der Dawah (Islamische Verkündung) wurden benutzt, um dich zum Islam einzuladen?  Waren sie wirksam? 


Freunde, die Nächstenliebe und Liebe und offene Arme gezeigt haben, hatten eine große Wirkung auf mich. 


Mit welchen Dingen an deiner alten Religion / deinem alten Lebensstil warst du unglücklich? 

Ich fühlte mich, als würde ich keinen Sinn im Leben erkennen.  Ich hatte ein leeres Gefühl; keinen Frieden. 


Nachdem du den Islam angenommen hast, hast du eine neue Lebensweise angefangen; oder hast du nur einzelne Veränderungen in deiner Lebensweise erfahren? 


Ich habe eine ganz neue Lebensweise erfahren mit den täglichen Gebeten, etc.  Ich tue immer noch Dinge, die ich vorher gerne tat, die erlaubt sind. 


Wie schwer ist es, an Muhammad (Friede sei mit ihm) zu glauben? 

Es war nicht schwer für mich, den Glauben an den Propheten Muhammad (Gottes Segen und Friede seien mit ihm) zu akzeptieren.  Wenn du von seiner wundervollen Art liest, mit Verständnis und Liebe und seinem Respekt mit Menschen wie auch mit Tieren umzugehen, zusätzlich dazu wie logisch seine Taten waren, dann ist es leicht, an ihn zu glauben. 

 


Welche Rollt hatten aktuelle Ereignisse auf deine Reise zum Islam? 

Aktuelle Ereignisse hatten den Effekt eines “Weckrufes”. 

Hat dich deine Suche nach einem spirituellen Weg erst zu anderen Religionen geführt, bevor du letztendlich den Islam gefunden hast? 


Ja, ich las über Hinduismus, Buddhismus und Judentum bevor ich den Islam angenommen habe.  Ich glaube, Kenntnisse über andere Religionen sind sehr wichtig, um in der Lage zu sein, zwischen ihnen Vergleiche zu ziehen, und um ein größeres Verständnis für deine eigene und andere Religionen zu bekommen.   

 


Wenn wir, als Muslime, erreichen möchten, dass die Menschen uns und unsere Religion verstehen und respektieren; dann müssen wir mit anderen auf dieselbe Art und Weise umgehen. 


Wie ist dein gegenwärtiger Zustand, nachdem du den Islam angenommen hast? 

Der Islam hat mir ein Gefühl des Friedens und der Harmonie verliehen.  Es ist ein Gefühl der Genugtuung, dass ich die Wahrheit gefunden habe. 

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